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KoKi Filmreihen

Erinnerungsbilder

In Kooperation mit der Städtischen Erinnerungskultur und dem Institut für Didaktik der Demokratie an der Leibniz Universität Hannover.

Ausstellung "8 Objekte – 8 Schicksale … von 1001 Deportierten nach Riga. Zur Erinnerung an die Deportation aus Hannover vor 75 Jahren" © LHH

Ausstellung "8 Objekte – 8 Schicksale … von 1001 Deportierten nach Riga. Zur Erinnerung an die Deportation aus Hannover vor 75 Jahren"

Die Filmreihe Erinnerungsbilder zeigt auf, mit welch unterschiedlichen inhaltlichen, ästhetischen und filmerzählerischen Ansätzen Drittes Reich, Holocaust und Krieg im Kino erinnert werden. Doch wir schauen auch über diesen zeitlichen Rahmen hinaus, versuchen mit unserem Programm eine generelle Reflexion filmischer Formen der Erinnerung an Genozide, an Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, an Kriege und ihre Folgen. 
Die Erinnerungsbilder bieten somit Anlässe, um auch über Formen und Wege des Erinnerns im Allgemeinen nachzudenken, über Bezüge der "Erinnerungsarbeit" zu aktuellen Auseinandersetzungen, über Antisemitismus, Rassismus und gesellschaftlicher Gewalt.

Der Dreiklang von Erinnerung, Geschichte und Film ist heute selbstverständlich in einer globalisierten Erinnerungskultur. Unser kollektives und kulturelles Gedächtnis wird zunehmend bebildert und auch herausgefordert von den fiktionalen und nonfiktionalen Inhalten filmischen Schaffens.
Das Medium Film bringt uns die Vergangenheit in ihren Grenzen, Verwicklungen und menschlichen Abgründen näher, lässt uns eintauchen in Ereignisse und persönliche Schicksale und präsentiert uns alternative Blickwinkel auf bereits verfestigte gesellschaftliche Stereotype.