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Sushikino

Die Legende der Prinzessin Kaguya

Isao Takahata, Japan 2013, 137 Minuten, japanisches Original mit deutschen Untertiteln

Im Bild zu sehen sind eine Gruppe gezeichneter Frauen. Sie tragen alle traditioneller japanische Hofgewänder und kleiden ein Mädchen in edle Stoffe. © Universum Film

Szene aus Die Legende der Prinzessin Kaguya

Die Welt des Anime birgt immer wieder neue Überraschungen. Damit sind nun nicht nur die kreativen Fantasy- und Sci-fi-Welten gemeint, sondern auch der Animationsstil. In seinem finalen Werk „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ beweist Animationslegende Isao Takahata, was für ein Erfindungsreichtum in ihm und seinem Studio Ghibli steckt.

Der Film nimmt den Zuschauer mit in das historische Japan, wo ein alter Bambussammler in den Bergen ein kleines Wesen findet, welches aus einem leuchtenden Baum geboren wird. Die kleine Gestalt sieht aus wie eine Prinzessin, weshalb sie fortan auch nur noch so von ihm genannt wird. Er beginnt das Mädchen mit seiner Frau aufzuziehen, doch die Kleine wächst schneller als normale Kinder. Schon bald fängt sie an zu laufen, zu singen und mit den anderen Bauernkindern zu spielen. Alles scheint wie die perfekte Idylle. Doch ihr Ziehvater hat andere Pläne für sie: Er möchte die reichlichen Geschenke, die er vom leuchtenden Baum erhält, nutzen und seine kleine Prinzessin in der Hauptstadt zu einer feinen Dame machen.

Takahata bricht in seinem letzten Film mit seinem bisherigen visuellen Stil, den man aus „Heidi“ oder „Die letzten Glühwürmchen“ kannte. „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ ist in wahrsten Sinne des Wortes malerisch. Landschaften wie aus Aquarellen, fein skizzierte Haare, eine Welt wie aus klassischen japanischen Tuschezeichnungen. Dieser Stil passt auch zur Handlung, die nicht nur in einer altertümlichen Welt spielt, sondern auch eine märchenhafte Legende erzählt. Die junge Kaguya muss sich in einer Welt beweisen, deren Frauenbild sehr strickt und von vielen traditionellen Regeln gefüllt ist. Takahata weiß ihren Kampf um Freiheit und Glück wie immer liebevoll und berührend zu zeichnen und setzt seiner großen Karriere ein bedeutendes Ende. Joris Coerdt

Termin(e): 03.05.2020 ab 17:30 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.