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Vier Frauen und drei Männer stehen draußen auf einer Rasenfläche in zwei Reihen. © Stahl, Region Hannover

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Programm Gedenkstätte Ahlem

Abgesagt: Umkämpftes Asyl

Der geplante Vortrag am 16. April, findet nicht statt. Aufgrund des Coronavirus steht der Gesundheitsschutz an erster Stelle.

Beide deutsche Staaten nahmen das Recht politisch Verfolgter auf Asyl 1949 in ihre Verfassungen auf. Doch was bedeutete das konkret? Patrice Poutrus beleuchtet in seinem Vortrag die Entwicklung des Asylrechts in Deutschland von der  Nachkriegszeit über die Grundgesetzänderung von 1993 bis in die Gegenwart. Welche Konsequenzen ergaben sich aus dem sogenannten Asylkompromiss für das Anerkennungsverfahren, die Aufnahme von Geflüchteten und die europäische  Migrationspolitik? Poutrus zeigt, dass es in der Asylrechtdebatte stets um grundlegende Fragen der politisch-moralischen Orientierung der deutschen Gesellschaft geht und ordnet die Konflikte um Asyl und Flucht in die historischen  Zusammenhänge ein.

Dr. Patrice Poutrus ist Zeithistoriker und Migrationsforscher. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur DDR-Geschichte und zur Migrationsgeschichte vorgelegt. Seit 2019 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und  Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik der Universität Erfurt und dort im Projekt „Diktaturerfahrung und Transformation – Partizipative Erinnerungsforschung“ beschäftigt.

Publikationen (u.a.):

Umkämpftes Asyl: Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart, Berlin 2019; (Mithrsg.): Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR, Frankfurt/M 2018.

Veranstalterin: Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem

Termin(e): 16.04.2020 ab 19:00 Uhr
Ort

Region Hannover

  • Hildesheimer Straße 18
  • 30169 Hannover

Donnerstag, 6. Februar 2020, 19 Uhr

Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover, Raum N003

Die Veranstaltung ist kostenfrei.