Programm Gedenkstätte Ahlem

Das Holocaust-Mahnmal am Opernplatz

Führung mit Dr. Peter Schulze am 24. Mai.

Die Veranstaltung beginnt im Neuen Rathaus in Hannover, am Stadtmodell der 1930er Jahre. Damals lebten mehr als 5.000 jüdische Einwohner  in Hannover, und die Synagogengemeinde Hannover zählte zu den zehn größten jüdischen Gemeinden in Deutschland, mit der Neuen Synagoge  als symbolischem Zentrum. Jüdisches Leben war von religiöser, kultureller, sozialer und politischer Vielfalt geprägt, zahlreiche jüdische Stiftungen und Vereine repräsentierten traditionelle wie moderne Strömungen.

Anschließend führt ein kurzer Gang zum Mahnmal an der Oper, das an die Zerstörung jüdischen Lebens in Hannover erinnert.

Das Mahnmal

entstand 1994 auf Initiative des Vereins „Memoriam“ mit Zustimmung des Rates der Stadt, als künstlerisches und dokumentarisches Projekt. Auf den Schrifttafeln des Mahnmals sind Namen und Schicksale von 1.935 Männern, Frauen, Jugendlichen und  Kindern eingraviert. Sie alle starben eines gewaltsamen Todes, als Opfer der Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten in den Jahren  1933 bis 1945. Die Nennung der Namen entreißt die Opfer der Anonymität, die Nennung ihrer Schicksale verweist auf den von den  Nationalsozialisten organisierten Massenmord. Der Besuch des Mahnmals dient der Information über dessen Entstehung und, vor allem, über die langjährige Suche nach den Namen der jüdischen Opfer aus Hannover, am Beispiel ausgewählter Personen und Familien.

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Gedenkstätte Ahlem in Kooperation mit der VHS Langenhagen, der VHS Calenberger Land und der VHS Ostkreis Hannover.

Anmeldung unter:

VHS Calenberger Land: www.vhs-cl.de, Tel.: +49 5105 52160; VHS Langenhagen: www.vhs-langenhagen.de, Tel.: +49 511 73079710; VHS Ostkreis: www.vhs-ostkreis-hannover.de, Tel.: +49 5132 50000.

Veranstalterinnen: Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem in Kooperation mit der VHS Calenberger Land, der VHS Langenhagen, der VHS Ostkreis Hannover