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Vier Frauen und drei Männer stehen draußen auf einer Rasenfläche in zwei Reihen. © Stahl, Region Hannover
Ein Gebäude und das dazugehörige Gelände (inklusive Garten) von oben fotografiert. © Region Hannover

Rundgang

Von Schulgarten bis Mediathek: Das Gelände und die Räumlichkeiten im Überblick.

Ein Mann mit Laptop. © Region Hannover

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Programm Gedenkstätte Ahlem

Gerettet, aber nicht befreit

In seinem Vortrag spricht Lukas Welz am 28. Oktober über die Möglichkeiten psychosozialer Hilfe durch AMCHA in Israel.

Ein Mann, der von vorne zu sehen ist und eine Frau und ein Mann, die von hinten zu sehen sind, befinden sich draußen vor einem Gebäude. © Florian Krauß

Lukas Welz, Vorsitzender von AMCHA Deutschland

"Zeit musste vergehen, um mich von den Gewohnheiten und der Mentalität eines Häftlings zu befreien, an den Gedanken zu gewöhnen, wieder ein freier Mensch zu sein. Ich war ein erfahrener Häftling, aber unerfahren in der Freiheit. Im Spiegel suchte ich vergebens den Zwölfjährigen, den ich vor knapp sechs Jahren verlassen hatte."

Die Folgen der Verfolgung

und damit zusammenhängende Traumata und seelische Leiden sind für viele Überlebende des Holocaust bis heute allgegenwärtig. Auf das Erleben wirken auch gegenwärtige
Erfahrungen ein. Antisemitismus, Krieg und Gewalt gehören bis heute zu den Lebensrealitäten von Überlebenden des Holocaust in Israel. Seit 1987 unterstützt AMCHA (hebräisch für: dein Volk) Überlebende der Shoah und ihre Nachkommen, denen Israel einen Heimat geworden ist, und trägt dazu bei, dass sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

In seinem Vortrag spricht Lukas Welz, Vorsitzender von AMCHA Deutschland, über die Herausforderungen für Überlebende und die Möglichkeiten psychosozialer Hilfe durch AMCHA in Israel.

Lukas Welz (Jahrgang 1986)

Er ist seit 2012 ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender von AMCHA Deutschland. Nach seinem Zivildienst bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Israel studierte er Politik, Verwaltung, Geschichte sowie Sicherheit und Entwicklung in Potsdam, Heidelberg und an der britischen Verteidigungsakademie. Er arbeitete im Deutschen Bundestag und für Nichtregierungsorganisationen. Im vergangenen Jahr entwickelte er die Ausstellung "L´Chaim" über die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin.

Veranstalterin

Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem

Weitere Veranstaltungen

Termin(e): 28.10.2018 ab 15:00 Uhr
Ort

Gedenkstätte Ahlem

  • Heisterbergallee 10
  • 30453 Hannover

Eintritt: frei