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Weltflüchtlingstag

Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Am Internationalen Weltflüchtlingstag und dem nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, dem 20. Juni, lud die Städtische Erinnerungskultur zu einer Gedenkveranstaltung in die Ruine der Aegidienkirche.

Eine Frau und drei Männer in der Ruine einer Kirche. © LHH

Gedachten der Opfer von Flucht und Vertreibung: Landesbeauftragte Doris Schröder-Köpf, Bürgermeister Thomas Hermann, Musiker Omid Bahadori und Migrationsforscher Prof. Dr. Jochen Oltmer in der Aegidienkirche. 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann hielt Prof. Dr. Jochen Oltmer vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück einen kurzen Vortrag über Flucht und Vertreibung im historischen Kontext. Doris Schröder-Köpf, niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, sprach das Schlusswort der Veranstaltung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Gitarristen Omid Bahadori aus Hannover.

Hintergrund

Der vom Bundeskabinett 2014 beschlossene bundesweite "Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung" wird seit dem 20. Juni 2015 jährlich begangen. Der Gedenktag geht auf einen Antrag der CDU/CSU und der FDP für einen Gedenktag für Vertriebene zurück. Dieser wurde im Parlament, in der Öffentlichkeit und von der Wissenschaft sehr kontrovers diskutiert. Als Kompromiss wurde 2014 ein "Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung" für den 20 Juni beschlossen; an diesem Tag wird seit 2001 der von der UN beschlossene "Weltflüchtlingstag" begangen.