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Trogbrücke © Region Hannover, T. Langreder

"Wasserstraßen-Kreuzung" von Leine und Mittellandkanal -Die Trogbrücke

Station 4 - Trogbrücken in Seelze: Über die Leine hinweg

Als in den 1980er und 90er Jahren der Mittellandkanal auf 42 Meter verbreitert wurde, entstand dieses neue, 1800 Meter lange Aquädukt. Die beiden alten und die neue Trogbrücke Seelze gehören zu den beeindruckendsten Technikdenkmälern in der Region. Sie führen über die Leine und deren Hochwasserüberflutungsgebiet. Die alten Brücken entstanden zwischen 1916 und 1928. Sie wurden als genietete, grün gestrichene Stahlkonstruktionen mit weit gespannten, flachen Bögen konstruiert und ruhen auf niedrigen Natursteinpfeilern. Die Auflagepunkte der Brücken auf den steinernen Pfeilern sind in Form mehrerer nebeneinander liegender Rollenlager ausgebildet. So können sie Bewegungen der Stahlkonstruktion ausgleichen, die durch Hitze und Kälte entstehen. Das lässt sich von der Seite aus sehen sowie teilweise durch das Lochgitter hindurch – also ruhig einmal auf die Füße schauen.

Am grünen Geländer sind noch schwungvolle Jugendstilverzierungen zu sehen.

Schleife fahren: Beeindruckend ist es, nach der zweiten, alten Trogbrücke rechts in einer kleinen Schleife vom Damm hinab zu fahren und sie zu unterqueren. Der Leineradweg nach Garbsen führt hier entlang.  Erst der alte, dann der neue, grüne Trog sind hier zu unterqueren und geben ein Eindruck von den Stahlmassen, die die Last des Kanalwassers und der Schiffe tragen. Links am Mauerwerk stehen Hochwassermarken. Der Weg führt dann wieder auf der nördlichen Seite des Kanals hinauf und jetzt auf dieser Seite entlang weiter Richtung Osten. Der Schiffsanleger Stadt Garbsen „Alter Hafen“ folgt sowie das zweite Sicherheitstor in Havelse.