Industriekultur Region Hannover

Knigge, Kalk und Korn

Kornbrennerei  Wanecke in Bredenbeck

Ein Spaziergang durch den östlichen Deister

Ein etwa 10 Kilometer langer Spaziergang führt vom Rittergut Bredenbeck zum Hermannshof nach Völksen durch den östlichen Deister. Ohne diesen gut 20 Kilometer langen Höhenzug ist die industrielle Entwicklung der Region Hannover kaum vorstellbar. Er war der größte Rohstofflieferant und lieferte neben Baumaterial  und Werkstoffen wie Holz, Stein oder Kalk auch Steinkohle als wertvollen Brennstoff.  Diesen natürlich begünstigten Vorteil machte sich unter anderem Freiherr Wilhelm Carl Ernst Knigge (1771-1839), der auf dem Gut Bredenbeck lebte, wirtschaftlich zu nutze. Er ließ im familieneigenen Bredenbecker Forst ab 1804 Kohle abbauen, die Holz als Energieträger in Kalk- und Branntweinbrennereien, Schmieden oder Salinen zunehmend als Brennstoffe ersetzte. So sicherte er sich frühzeitig den Einstieg in lukrative neue Gewerbezweige und sorgte dafür, dass seine neu gegründeten Betriebe – wie das Kalkwerk in Bredenbeck oder die Glashütte in Steinkrug - zu den wichtigsten Abnehmern seiner Kohlegruben und zugleich die Haupterwerbsquellen im östlichen Deister wurden.

Industriekultur im östlichen Deister

Station 2 - Kornbrennerei Warnecke

Wer die Destille besucht, kann sich einen Überblick über die Arbeitsschritte des Kornbrandes verschaffen.

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Industriekultur im östlichen Deister

Station 3 - Heimatstube Bredenbeck

Hier gibt es Vieles aus der Zeit der Glashütte, des Kohleabbaus aber auch des Handwerkes zu entdecken

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Industriekultur im östlichen Deister

Station 4 - Kalkwerke Bredenbeck

Steinkohle war einst das Gold des Deisters, Spuren davon findet man heute fast keine.

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Industriekultur im östlichen Deister

Station 11 - Der Hermannshof

Lustvolle Sommerresidenz am Steinbruch, hier gibt es noch Apfelwiesen und Kultur zum Anfassen

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