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Industriekultur im östlichen Deister

Station 10 - Rasten in der früheren Poststation "Steinkrug"

In den Räumen gastieren, in denen bereits vor ca. 300 Jahren gespeist und übernachtet wurde - mit heutigem Komfort

Zweig eines Eichen-Baumes / einer Eiche mit Eichel und Eichenlaub. © Region Hannover, Stahl

Eichel mit Eichenlaub

Wer sich auf seiner Tour angemessen ernähren möchte, kann im „Steinkrug“ die Spezialität „Glasbläserteller“ kosten. Selbst zum Übernachten muss er sich nicht mehr wie einst auf Stroh betten, ein Dreisternekomfort steht bereit. Seit 1670 fuhren auf der alten Deisterquerung von Hildesheim nach Hannover Pferdegespanne. Der „Steinkrug“, erstmals 1750 in einer Urkunde erwähnt, diente den Kutschern zum Ausspannen und zur Stärkung. Schon bald wurde auch eine Art Schrank für Postfächer angelegt. Die „Postlege“ war im Gasthof untergebracht. Der wiederum wurde ständig erweitert. Schließlich zückte der hannoversche Hofbaudirektor Georg-Ludwig Laves, der auch in Bredenbeck Anfang des 19. Jahrhunderts sehr aktiv war, seinen Zeichenstift, um eine ansehnliche Schenke zu entwerfen. Das heute denkmalgeschützte, 52 Meter lange Gebäude besteht aus fünf Teilen und hat immer noch einen Kniggesaal und eine Poststube.