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Wirtschaftlich bedeutend

Station 4 - Wo Leine sich und Ihme treffen: Justus-Garten-Brücke

Wer auf der Justus-Garten-Brücke steht, kann auf den schiffbaren Teil der Leine blicken, der für die Wirtschaft in früheren Jahren lebenswichtig war.

Die Leine war die bedeutendste Wasserstraße Hannovers. Der 300 Kilometer lange Fluss entspringt in Thüringen und mündet bei Schwarmstedt in die Aller. Ab hier, am Zusammenfluss mit der Ihme, war sie schiffbar.

Seit dem 13. Jahrhundert gelangten über die Leine die Produkte der Bauern, Holz und Halbfertigwaren bis Bremen. Von dort holten die Leineschiffer Tuche, Pelz, Wachs, Heringe und Vieh nach Hannover. Vom frühen 16. Jahrhundert bis 1740 war Pause, dann fuhren so genannte Böcke mit bis zu 70 Tonnen Tragkraft die Strecke nach Bremen. Etwas weiter südlich, an der Leinertbrücke, entstand ein Stapelhafen. Blei und Braunstein aus dem Harz, Kalk und Kalksteine aus dem Deister, Holz vom Solling und Wolle aus Hannover wurden auf den langsam flussabwärts treibenden Kähnen nach Bremen gefahren. Flussaufwärts mussten sie von kräftigen Männern an Seilen gezogen werden, ab 1805 von Pferden (getreidelt). So gelangten die begehrten Produkte Kaffee, Tabak und Wein nach Hannover.

Adresse

  • Emma-Frede-Weg
  • 30167 Hannover