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Technik zum Überleben

Station 6 - Mit Hecht, Aal und Äsche: Wasserkraftwerk Herrenhausen

Eine Fischaufstiegsanlage hilft die Artenvielfalt zu gewährleisten.

Industriekultur © Region Hannover

Zeugnis der Industrialisierung

Die Fische freut es: Am alten Wehr konnten sie lange Zeit nicht weiter flussaufwärts. Seit es jedoch die Fischaufstiegsanlage am Wasserkraftwerk Herrenhausen gibt – im Expo-Jahr 2000 von Stadtwerken und Stadt Hannover gebaut -, überwinden bis zu 1000 Fische täglich in der Hauptwanderzeit die 3,25 Meter hohe Stufe. Über 25 Einzelbecken auf 95 Metern Länge springen Hecht, Aal und Äsche genauso bergan wie Flussneunauge, Bachforelle oder Lachs. Eine Schautafel zeigt, welche Arten in den Becken zu erwarten sind.

Die beiden Rohrturbinen erzeugen so viel Strom, wie 1850 Haushalte im Jahr verbrauchen. Diese umweltfreundliche Art der Energieerzeugung erspart jährlich 3500 Tonnen Kohlendioxid. Das Wasser hat 2,10 Meter Fallhöhe. Doch an durchschnittlich 30 Tagen im Jahr steht das kleine Kraftwerk still – wegen Hochwassers.

Hannover-Herrenhausen, Am Großen Garten
Stadtbahn Linie 4 und 5, Haltestelle Schaumburgstraße, ab dort ca. 1,4 km zu Fuß der Straße Am Großen Garten folgen und den Westschnellweg unterqueren
Oder Stadtbahnlinie 10, Haltestelle Harenberger Straße, ab dort ca. 700 m zu Fuß der Straße Ratswiese und dem Schleusenweg in nordwestliche Richtung folgen.

Adresse

  • Leinhäuser Weg 1C
  • 30419 Hannover