Industriekultur

Wurst, Wärme und Wolle

Das Stadtbild wird immer noch geprägt von Elementen der Industrialisierung.

Die Region Hannover war im 19. und 20. Jahrhundert eines der größten norddeutschen Industriezentren. Bekannte Firmen wie Hanomag, Pelikan, Bahlsen und Continental trugen ihren Namen in die ganze Welt. Vielerorts finden sich immer noch steinerne und stählerne Hinterlassenschaften dieser Geschichte. Einige beherbergen noch heute industriell arbeitende Betriebe, andere sind umgenutzt oder mit neuem Leben erfüllt worden. Wieder andere stehen – vom endgültigen Verfall bedroht – seit langer Zeit leer oder bleiben der Rückeroberung durch die Natur überlassen.

Wie haben die Menschen in diesen Umgebungen gearbeitet und gelebt, wie haben sich Wirtschaft, Landschaft, Arbeit und Alltag im Verlauf der Umwälzungen verändert und welche technischen oder architektonischen Errungenschaften waren prägend für die jeweilige Zeit?

Auf der Tour „Wurst, Wärme und Wolle“ lässt sich die Stadt-, Wirtschafts- und Industriegeschichte bequem vom Bus aus erkunden. Dabei kann man auch jederzeit aussteigen und die Suche nach Ahrbergs Wurst, dem alten Gaswerk in der Glocksee oder die Welt von Hanomag vertiefen. Mit kleinen Abstechern in der Stadtbahn gleicht der Ausflug dem Blick in ein Kaleidoskop.

Station 1 Kröpcke - Wo sich die Linien kreuzen

Als 1872 die erste Pferdebahn über die Kreuzung fuhr, ahnte niemand, dass dies einmal der Knotenpunkt der hannoverschen Stadtbahnen werden würde. Wer heut...

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Station 2 Aegidientorplatz - Banken ringsum

Schon auf der Georgstraße am Operndreick ist durch die Bäume vom Bus aus die Börse zu sehen. Das Haus in englischer Neu-Gotik hat Ernst Ebeling 1846 bis 1...

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Station 3 Rathaus/Bleichenstraße - Trips Gartenkunst

Wer links im Bus sitzt und hinausschaut, erkennt hier das Landesmuseum. 1902 im Stil der Neorenaissance von Hubert Stier geplant und gebaut, zeigt es eine...

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Station 4 Maschsee / Sprengel Museum - Wohin mit dem vielen Wasser?

Im Winter kratzten hier die Kufen übers Eis: Regelmäßig überschwemmte die Leine dieses Gebiet –  und auf der Eisfläche tummelten sich nach dem ersten Fros...

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Station 5 HDI-Arena - 96 spielte zuerst Rugby

Die imposante Dachkonstruktion des 2003 von Grund auf umgebauten Stadions gibt dem Rund Leichtigkeit. Die versprühen auch die Fußballer des hannoverschen...

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Station 6 Stadionbad - Langsam zum Schnellen Graben

Von hier geht man zu Fuß ein paar Meter Richtung Süden Richtung Sportleistungszentrum (Olympiastützpunkt Niedersachsen) und dann entweder rechts, um sich...

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Station 7 Bahnhof Linden/Fischerhof - Von Fischen und Kohlen

Wo heute der Bahnhof steht, gab es ab 1717 ein Gehöft mit Fischteichen. Es war mit dem Lindener Rittergut der Familie von Alten verbunden. Berühmtester Sp...

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Station 8 Charlottenstraße - Ahrbergs Wurstimperium

Mit einem Hotel, modernen Büros, spanischen Lokalen, Wohnungen und einigen Ateliers sowie einem freien Theater erinnert im Ahrbergviertel rings um den auf...

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Station 9 Deisterplatz / Bornumer Straße - Schlendern zu Hanomag

Wer am Deisterplatz aussteigt, sieht das denkmalgeschützte, frühere Werksgebäude der Hanomag von 1906 mit nur wenig veränderter Fassade. Es ist das Symbol...

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Station 10 Lindener Berg - Sportlich, sportlich

Die gleichnamige Haltestelle liegt etwas vor dem Lindener Berg. Wer hier aussteigt, kann leicht zu ihm hinauf spazieren. Aber halt: Unter den Bäumen steht...

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