Industriekultur

Wurst, Wärme und Wolle

Zeugnis der Industrialisierung

Das Stadtbild wird immer noch geprägt von Elementen der Industrialisierung.

Die Region Hannover war im 19. und 20. Jahrhundert eines der größten norddeutschen Industriezentren. Bekannte Firmen wie Hanomag, Pelikan, Bahlsen und Continental trugen ihren Namen in die ganze Welt. Vielerorts finden sich immer noch steinerne und stählerne Hinterlassenschaften dieser Geschichte. Einige beherbergen noch heute industriell arbeitende Betriebe, andere sind umgenutzt oder mit neuem Leben erfüllt worden. Wieder andere stehen – vom endgültigen Verfall bedroht – seit langer Zeit leer oder bleiben der Rückeroberung durch die Natur überlassen.

Wie haben die Menschen in diesen Umgebungen gearbeitet und gelebt, wie haben sich Wirtschaft, Landschaft, Arbeit und Alltag im Verlauf der Umwälzungen verändert und welche technischen oder architektonischen Errungenschaften waren prägend für die jeweilige Zeit?

Auf der Tour „Wurst, Wärme und Wolle“ lässt sich die Stadt-, Wirtschafts- und Industriegeschichte bequem vom Bus aus erkunden. Dabei kann man auch jederzeit aussteigen und die Suche nach Ahrbergs Wurst, dem alten Gaswerk in der Glocksee oder die Welt von Hanomag vertiefen. Mit kleinen Abstechern in der Stadtbahn gleicht der Ausflug dem Blick in ein Kaleidoskop.

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