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Station 17 Königsworther Straße - Einst ein ovaler Garten

Hier beginnt seit 1726 die Herrenhäuser Allee, die lange Wegeachse zu den Gärten. Dabei war der Königsworther Platz einst selbst ein Garten. Gestaltet vom ersten Gartendirektor Julius Trip präsentierte er sich als großes ovales Beet, das bepflanzt war. Von 1890 bis 1926 war das eine Augenweide für jeden, der hier vorbeikam. Dann allerdings durchschnitt die Straßenbahntrasse das Oval. Schon 1893 wurde das Straßenbahnnetz elektrifiziert, die Pferdebahn langsam abgeschafft. Die letzte war 1897 in Betrieb. Hier am Königsworther Platz begann das neue Zeitalter: Die „Elektrische“ fuhr bis zum Großen Garten im damals selbstständigen Herrenhausen. Die Strecke war schon seit April 1873 belebt – mit der Pferdebahn. Der Königsworther Platz ist das nördliche Ende der Calenberger Neustadt, die sich im Süden bis zum Schnellen Graben ausbreitet. Im Westen und Osten wird sie von Ihme und Leine begrenzt. Es ist also eine Insel mit etwas mehr als 6000 Einwohnern mitten in Hannover.

Zur Schloßwender Straße hin wurde 1952/53 das 15-stöckige Conti-Hochhaus erbaut. Die ehemalige Hauptverwaltung der Continental AG entstand auf dem Gelände der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Ulanen-Kaserne.  Das von Ernst Zinsser entworfene Gebäude war zu diesem Zeitpunkt das höchste Hochhaus Deutschlands. Heute wird es von der Leibniz Universität Hannover genutzt.