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"Hikikomori" am Schauspiel Hannover

Statisten für Tanztheater­stück gesucht

Für das Tanztheaterstück "Hikikomori", das am 4. April im Schauspielhaus Premiere feiert, suchen Landerer & Company Statist*innen zwischen 16 und 40 Jahren.

Wer schon immer mal auf der großen Bühne des Schauspielhauses stehen wollte, hat nun die Chance dazu: Für die Tanztheaterproduktion "Hikikomori" werden 75 bis 100 Statist*innen gesucht. Es sind keine Tanzkenntnisse notwendig. Interessierte sollten an folgenden Terminen verfügbar sein:

  • Videoshooting am 18., 19. und ggf. 20. März
  • Haupt- und Generalprobe am 2. und 3. April
  • Aufführungen am 4. und 6. April sowie am 9., 17. und 19. Mai

Anmeldungen und Fragen nimmt der choreografische Assistent Simone Deriu unter der E-Mail-Adresse mrsimonederiu@hotmail.com entgegen.

Zweite Kooperation von Schauspiel Hannover und Landerer & Company

Nach dem Tanztheater "Lucky", das Landerer & Company und das Schauspiel Hannover in der vergangenen Spielzeit im Schauspielhaus herausbrachten, steht ab April mit "Hikikomori" eine erneute Koproduktion mit der Kompagnie von Choreograf Felix Landerer auf dem Spielplan. Fünf Vorstellungen wird es geben:


"Hikikomori" – Rückzug aus der Welt

Hikikomori bezeichnet ein seit einiger Zeit zu beobachtendes sonderbares Phänomen, das aus Japan stammt. Es meint Menschen, die das Haus nicht mehr verlassen und in digitale Parallelwelten abtauchen. Hikikomori ist ein Krankheitsbild. Doch die Welt macht immer mehr Menschen zu Hikikomoris – vielleicht sogar uns alle, so die These, die dem Tanztheaterprojekt zugrunde liegt: Wir sitzen in Räumen, die optimal auf uns zugeschnitten sind. Unser Blick auf die Wirklichkeit ist durch Google und Facebook optimal zugeschnitten. Eine Verkümmerung: Unsere Wahrnehmung wird auf unsere individuellen Wünsche reduziert, es kommt immer mehr zu einem Ausschluss des Unerwarteten, Überraschenden und Wildwuchernden. 

Ein getanzter Gegenentwurf

Landerer & Company untersucht die Folgen dieser Lebensoptimierung, die alles Störende ausschließt. Der Chreograph Felix Landerer, das Ensemble und die Statist*innen zeigen auf der Bühne gemeinsam einen Gegenentwurf voller Körperlichkeit, der die Schönheit und Komplexität menschlicher Begegnung und sinnlicher Wahrnehmung nutzt und spürbar macht.

Hikikomori wird gefördert vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, der Kulturregion Hannover und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.