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Bühnen

Der junge Lord

Die im Jahr 1965 uraufgeführte komische Oper in zwei Akten von Hans Werner Henze ist im Opernhaus Hannover zu sehen. Das Stück feierte am 2. September Premiere.

Nach "Die englische Katze" präsentiert die Staatsoper Hannover eine der wenigen komischen Opern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Henze nannte Rossini und Mozart als musikalische Vorbilder und "würzt" deren musikalischen Einflüsse mit einem ordentlichen Schuss Strawinsky. So treffen große lyrische Momente der Liebenden auf Gesellschaftspersiflagen, die zeigen: auch in einer verlässlichen Kleinstadtidylle müssen die Dinge nicht immer sein, wie und was sie scheinen.

Handlung "Der junge Lord"

Natürlich sind die Erwartungen groß, seit bekannt ist, dass der betuchte englische Adelige, Sir Edgar, die verlassene Villa am schönen Hauptplatz in Hülsdorf-Gotha beziehen wird. Hülsdorf-Gotha ist eine kleine, aber gastliche Residenzstadt; Umgangsformen, Tradition und Pünktlichkeit zählen hier noch.Doch als der noble Engländer wortlos in seinem Haus verschwindet und nur durch seinen Sekretär um Verständnis für seine Erschöpfung nach der langen Reise bitten lässt und obendrein eine Einladung zu Dinner und Ballettabend im Kasino höflich ausschlägt, bleibt das Empfangskomitee verwirrt zurück. 

Als er sich dann noch bei einem Auftritt von fahrendem Zirkusvolk öffentlich amüsiert, ist man sich einig: Sir Edgar habe sich unmöglich gemacht, und fortan wird sein Treiben mit großem Misstrauen beobachtet. Umso gerechtfertigter scheint dies, als eines Nachts schreckliche Laute aus seiner Residenz dringen – handelt es sich dabei um grausige Experimente?

Inszenierung

Inszeniert wird "Der junge Lord" von Bernd Mottl, die musikalische Leitung obliegt Mark Rohde. Der Text der Oper stammt von Ingeborg Bachmann nach der Parabel "Der Affe als Mensch" aus Wilhelm Hauffs Märchensammlung "Der Scheik von Alexandria und seine Sklaven" (1827). 

Termin(e): 19.10.2017 
von 19:30 bis 22:00 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz
  • 30159 Hannover
Preise:
20,00 - 58,00 €
Vorverkauf:

Produktion empfohlen ab Klasse 9.

Jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn findet eine Einführung statt.