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Intensität im Tanz

© Peter Piontek

Bühnen

Tanztheater: TWO

Yumiko Yoshioka und Minoako Seki gastieren in der Eisfabrik mit einem Stück über zwei Tänzerinnen im fortgeschrittenen Alter, die aufgrund ihrer Erfahrungen eine besondere Intensität auf der Bühne zeigen.

Das von Wolfgang A. Piontek initiierte und inszenierte Projekt, das die beiden Tänzerinnen nach über 20 Jahren – in denen beide ihre eigenen künstlerischen Wege gingen – wieder zusammenbringt, ist ein Stück über persönliche Erinnerungen und eine Reflektion über die Begegnung zweier Kulturen, der japanischen und der europäischen. Es ist darüber hinaus ein Stück über zwei Tänzerinnen in fortgeschrittenem Alter (55 und 63 Jahre), die noch immer tanzen und gerade aufgrund ihres Alters und ihrer Erfahrungen besondere Qualitäten und Themen in ihren Tanz einbringen.

Es geht nicht um höher, weiter, schneller, sondern um größtmögliche Präsenz und Intensität, die Wiederentdeckung der Langsamkeit in der Auseinandersetzung mit existentiellen Themen. Wie der japanische Butoh, in dem die beiden Tänzerinnen ihre Wurzeln haben, eine unmittelbare körperliche Ausdrucksweise ist. Ausdruckstanz im besten Sinne, so wird die Geschichte, die Minako Seki und Yumiko Yoshioka verbindet, auf der Bühne als eine ebenso eminent körperliche Geschichte erzählt.

Hintergrund

Den Hintergrund für das Projekt bilden einerseits persönlich Begegnungen und die eigene künstlerische Tätigkeit der Beteiligten und andererseits die Sonderentwicklung, die Butoh in Deutschland bzw. Europa genommen hat.

Bereits 1990 gab es mit dem Butoh Ghendai Arts Project das erste Butoh-Festival im noch jungen Theater in der Eisfabrik, betrieben von Wolfgang A. Piontek und seiner Gruppe Commedia Futura. Yumiko Yoshioka besuchte das Festival als Besucherin und kam ein Jahr später als Tänzerin des Ensembles Tatoeba – Téatre danse grotesque für ein erstes Gastspiel zusammen mit Minoako Seki zurück. Weitere sollten folgen, und der Kontakt blieb erhalten.

"Irgendwann nach mehr als 2 Jahrzehnten und aufgrund meiner Liebe zum besonderen Ausdruck dieser Butoh-Tänzerinnen kam mir die Idee, ich müßte ein Stück mit den beiden machen, die beiden wieder künstlerisch zusammenbringen“, so Wolfgang A. Piontek. So entstand die Idee zu einem Stück über die Geschichte zweier japanischer Künstlerinnen in Deutschland, die mittlerweile durch die ganze Welt touren, auftreten und lehren – ein Stück, das sehr persönliche Erfahrungen aufarbeitet und darin doch auch die Geschichte des Butoh in Europa spiegelt, von einer sehr japanischen, von Männern dominierten Angelegenheit zu eigenen freieren Formen, bei denen auch Frauen tonangebend waren, die neben dem expressiv-existentiellen Bühnentanz auch eigene therapeutische Ansätze entwickelten.

Termin(e): 07.10.2017 ab 20:00 Uhr
02.11.2017 ab 20:00 Uhr
03.11.2017 ab 20:00 Uhr
04.11.2017 ab 20:00 Uhr
09.11.2017 ab 20:00 Uhr
10.11.2017 ab 20:00 Uhr
11.11.2017 ab 20:00 Uhr
16.11.2017 ab 20:00 Uhr
17.11.2017 ab 20:00 Uhr
18.11.2017 ab 20:00 Uhr
Ort

Eisfabrik

  • Seilerstraße 15F
  • 30171 Hannover