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Bühnen

Gastspiel: Erniedrigte und Beleidigte

Die Inszenierung von Sebastian Hartmann beruht auf der Romanvorlage von Fjodor M. Dostojewski und zeigt einen kaleidoskopartigen Blick auf menschliches Wollen und Handeln. Das Staatsschauspiel Dresden gastiert am 30. November mit "Erniedrigte und Beleidigte" im Schauspielhaus.

Romantische Idealisten und eiskalte Überlebenskünstler

Ganz und gar menschengemacht sind die Erniedrigungen und Beleidigungen, die sich die Figuren aus Fjodor Dostojewskis Roman selbst und gegenseitig zufügen. Liebe ist im Großstadtmoloch St. Petersburg nichts anderes als Macht- und Besitzanspruch. Romantische Idealisten und eiskalte Überlebenskünstler stehen sich hier gegenüber und Dostojewski zeigt einen kaleidoskopartigen Blick auf menschliches Wollen und Handeln.

Der Inszenierung aus Dresden von Sebastian Hartmann geht es nicht darum, die Handlungslinien der Romanvorlage nachzuzeichnen, die Geschichte vom Schriftsteller Iwan und dem skrupellosen Fürsten Walkowski chronologisch nachzuvollziehen – sie geht stattdessen assoziativ vor, lässt zahlreiche thematische Exkurse zu. Trotzdem ist die Vorlage Dostojeweskis als Grundpuls zu spüren. 

Termin(e): 30.11.2018 
von 19:30 bis 22:15 Uhr
Ort

Schauspielhaus

  • Prinzenstraße 9
  • 30159 Hannover
Preise:
Normalpreis 21,00 - 41,00 €
Ermäßigt 9,90 - 31,00 €
Vorverkauf: