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Konzerte

Erstes Sinfoniekonzert: Brahms und Dvořák

Zum Saisonstart gastiert der Pianist Lars Vogt mit Brahms zweitem Klavierkonzert beim Sinfoniekonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters am 10. und 11. September im Opernhaus.

Neben Johannes Brahms zweiten Klavierkonzert steht Antonin Dvořáks fünfte Sinfonie auf dem Programm des ersten Sinfoniekonzerts mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover am 10. und 11. September im Opernhaus: Dirigent und Solist des Abends ist Lars Vogt.

Antonin Dvořák

Johannes Brahms und Antonin Dvořák waren sich in wertvoller Freundschaft verbunden. So hatte Brahms seinem tschechischen Kollegen gemeinsam mit dem Musikkritiker Eduard Hanslick den Weg zum Verleger Fritz Simrock geebnet, der danach Dvořáks Werke veröffentlichte. Zudem setzten sich der etablierte Komponist und der führende Kritiker der Zeit als Wettbewerbsjuroren für ein österreichisches Stipendium zugunsten Dvořáks ein, der seine Sinfonien Nummer 3 und 4 eingereicht hatte. Die kurz danach entstandene 5. Sinfonie Dvořáks von 1875 gilt als seine erste Sinfonie, der "Meisterschaft" attestiert wird. Gewidmet ist das Werk dem Dirigenten Hans von Bülow, der in seinem Dankesschreiben den Komponisten als den "nächst Brahms gottbegnadetsten Tondichter der Gegenwart" bezeichnete.

Ländlich-idyllisch hebt der erste Satz mit einem Thema in den Klarinetten über wogenden Streicherklangen an, aus dem sich dann eine deftige, rhythmisch freche Weiterführung entwickelt. Gerade die mal slawisch tänzerische, mal aufgeregt drängende Rhythmik trägt weite Teile der gesamten Sinfonie, insbesondere das Scherzo des dritten Satzes sowie das abschließende Finale. Dazwischen verströmt der langsame Satz mit Rückgriffen auf eine liedhafte Dumka elegische Lyrik.

Johannes Brahms

Das zweite Klavierkonzert aus Brahms’ Feder wird als opus summum seines Konzertschaffens für Klavier gewertet – wenn nicht gar seines ganzen Œuvres. Brahms dagegen bevorzugte süffisantes Understatement, indem er es nach der Fertigstellung 1881 Clara Schumann als »ganz kleines Klavierkonzert mit einem ganz einem kleinen Scherzo« ankündigte. Die spezielle Erwähnung eines Scherzos ist bereits ein Hinweis auf Brahms’ Bestreben, das üblicherweise dreisätzige Konzert in Richtung der viersätzigen Sinfonie zu erweitern. In der Tat kommen sich in diesem Werk Sinfonie und Konzert sehr nahe, doch in diese Klangmacht des sinfonischen Apparats verwebt Brahms die technisch bravourösen Passagen des Soloinstruments mit derart großer klanglicher Magie, dass das Konzert diese beiden Hauptinstrumentalgattungen der Romantik transzendiert und zu einem Zeugnis gelöster Überlegenheit des reifen Komponisten wird.

Konzerteinführung

Jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn erfolgt eine Kurzeinführung in das Programm des Abends.

Programm

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76

Termin(e): 10.09.2017 ab 17:00 Uhr
11.09.2017 ab 19:30 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 23,00 € – 45,00 €
Vorverkauf: