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Konzerte

Fünftes Sinfoniekonzert

Die Klarinettistin Sharon Kam ist die Solistin beim fünften Sinfoniekonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters am 17, und 18. März im Opernhaus.

Die in Israel geborene Sharon Kam zählt seit über 20 Jahren zu den weltweit führenden Klarinettistinnen. Im fünften Sinfoniekonzerts des Niedersächsischen Staatsorchesters unter der Leitung von Alexander Soddy am 17. und 18. März spielt sie den Solopart in Louis Spohrs 4. Klarinettenkonzert. Programmatisch eingerahmt wird sie dabei von Felix Mendelssohn Bartholdys Hebriden-Ouvertüre und Edward Elgars 1. Sinfonie.

Esward Elgar

Der Name Edward Elgar ist bis heute vor allem mit seinen populären Marschen »Pomp and Circumstance« verbunden. Seine anderen Werke – von den »Enigma-Variationen« abgesehen – führen hingegen in den Konzertsälen außerhalb Englands ein Schattendasein. Dabei widerlegt Elgars umfangreiches Schaffen am besten das zählebige Vorurteil von England als dem »Land ohne Musik«. Allerdings fand Elgar erst relativ spät Anerkennung als Komponist und war als kompositorischer Autodidakt immer wieder von starken Selbstzweifeln geplagt. Erst im Alter von 50 Jahren wagte er sich an seine 1. Sinfonie, die jedoch schon bald nach der Uraufführung als Meisterwerk gefeiert und den Sinfonien von Brahms als ebenbürtig zur Seite gestellt wurde. Im Spannungsfeld von spätromantischer Tradition und den ästhetischen Erschütterungen der sich ankündigenden europäischen Moderne legt Elgars 1. Sinfonie den Grundstein zur britischen Sinfonik des 20. Jahrhunderts.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Auf die britischen Inseln verschlug es 1829 auch Felix Mendelssohn Bartholdy, wo ihn ein Besuch der gewaltigen Fingalshöhle auf den schottischen Hebriden zu einer Konzertouvertüre inspirierte, die die Natureindrücke in ein Tongemälde von kühner Harmonik und atmosphärischer Instrumentierung fasst. Die »Hebriden«-Ouvertüre, ein Vorläufer der sinfonischen Dichtung, war auch eine Frucht der romantischen Schottlandbegeisterung, die durch die Gedichte des angeblichen altirischen Barden Ossian ausgelöst wurde, der aber in Wirklichkeit James Macpherson hieß und diese Gedichte Mitte des 18. Jahrhunderts geschrieben hatte.

Louis Spohr

Als bedeutendster deutscher Komponist nach Beethoven und Weber galt zu Lebzeiten Louis Spohr, der auch als Lehrer und international renommierter Violinvirtuose einflussreich wirkte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts aber traten seine Werke hinter Mendelssohns oder Schumanns zurück und fanden erst in jüngster Zeit wieder die ihnen gebührende Aufmerksamkeit. Unter seinen vier Klarinettenkonzerten ist das letzte das klanglich prächtigste, wobei der häufig elegische Grundton im Finalsatz aufgelöst wird in ein temperamentvolles Rondo in spanischem Kolorit.

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertouvertüre "Die Hebriden" op. 26

Louis Spohr
Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 4 e-Moll

Edward Elgar
Sinfonie Nr. 1 As-Dur op. 55

Termin(e): 17.03.2019 ab 17:00 Uhr
18.03.2019 ab 19:30 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz 1
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 23,00 € – 45,00 €
Vorverkauf: