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Konzerte

Zweites Sinfoniekonzert: Beethoven und Strauss

Beethovens berühmte fünfte Sinfonie erklingt beim zweiten Sinfoniekonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters in der neuen Spielzeit am 8. und 9. Oktober im Opernhaus.

Neben Ludwig van Beethovens fünfter Sinfonie erklingen die Tondichtung "Tod und Verklärung" und die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss beim zweiten Sinfoniekonzert mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover am 8. und 9. Oktober im Opernhaus. Die Leitung hat der Generalmusikdirektor des Orchesters Ivan Repušić. Die Sopranistin Kelly God singt die Solopartie in Strauss "Vier letzten Liedern".

Ludwig van Beethovens fünfte Sinfonie

"Per aspera ad astra" (wörtlich: "durch das Raue zu den Sternen"), durch die Nacht zum Licht: Ludwig van Beethoven scheint diese lateinische Redewendung in seiner fünften Sinfonie idealtypisch zu vertonen. Ihre Grundtonart c-Moll verwandelt sich in C-Dur; den berühmt gewordenen Übergang vom Scherzo zum Finale beschrieb Robert Schumann eindrücklich: "Kein Odemzug: an einem Haarseil über einer unergründlichen Tiefe hängen die tausend Herzen, und nun reißt es, und die Herrlichkeit der höchsten Dinge baut sich Regenbogen über Regenbogen aneinander auf." Für den triumphalen Final-Marsch verstärkt Beethoven das sinfonische Orchester erstmals durch Piccolo, drei Posaunen und Kontrafagott. Doch nicht nur die harmonische Wendung hat das Werk zur vermutlich bekanntesten Sinfonie der Musikgeschichte gemacht. Da ist das prägnante Anfangsmotiv, mit dem Beethoven das Schicksal an die Tür klopfen lasst: Aus seinem Rhythmus und seiner Tonfolge entsteht der Kopfsatz, ja, das ganze Werk.

Richard Strauss: Tod und Verklärung

"Per aspera ad astra", durch die Nacht zum Licht: Richard Strauss greift mit seiner dritten Tondichtung "Tod und Verklärung"das Beethoven’sche Vorbild auf. Zwar erinnert er sich mit untypischem Understatement lapidar, das Werk sei »ein Einfall wie ein anderer, wahrscheinlich das musikalische Bedürfnis, ein Stück zu schreiben, das in c-Moll anfängt und in C-Dur aufhört.« Dass der junge Strauss bei der programmmusikalisch ausdifferenzierten Komposition des Sterbens und der erlösenden Todesstunde mit anschließender elysischer Verherrlichung nicht den Tonartenplan von Beethovens Fünfter im Kopf gehabt hat, ist jedoch unwahrscheinlich.

Vier letzte Lieder

Mit der Erfahrung des Alterns und des sich nahenden Endes schrieb Strauss ein Jahr vor seinem Tod vier wunderbar instrumentierte, teils melancholische, teils rückschauende Orchesterlieder auf Texte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff, die posthum als "Vier letzte Lieder" zusammengefasst wurden.

Konzerteinführung

Jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn erfolgt eine Kurzeinführung in das Programm des Abends.

Programm

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Richard Strauss
Vier letzte Lieder
Tod und Verklärung, Tondichtung für großes Orchester op. 24

Termin(e): 08.10.2017 ab 17:00 Uhr
09.10.2017 ab 19:30 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 23,00 € – 45,00 €
Vorverkauf: