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Konzerte

Sona Jobarteh – Songbirds

Die erste weibliche Kora-Spielerin aus Westafrika ist am 28. Februar im Pavillon zu Gast. Mit ihrem aktuellen Album versucht sie "die Balance zwischen Tradition und Moderne zu finden".

Eine lachende Frau mit Dreadlocks. © KH Krauskopf

Die erste Kora-Spielerin aus Westafrika: Sona Jobarteh

Indien, Guadeloupe, England, Brasilien – der Tourplan von Sona Jobarteh hat es schon vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums in sich. Erste Songs ihres neuen Albums spielt die 33-Jährige auch bei ihrem Auftritt am 28. Februar 2018 im Pavillon.

Hintergrund und Engagement

In London geboren, steht die aus einer Griot-Familie aus Gambia stammende Multiinstrumentalistin für Erneuerung, sowohl musikalisch als auch aus Gender-Perspektive. Dass die Sängerin gefragt ist, beweist unter anderem die Einladung von Salif Keita, bei dessen Konzert im Barbican/London sie am 10. Februar 2017 einen Auftritt bestritt.

Jobarteh lebt heute in Gambia und wirbt für den Erhalt der Traditionen und deren Modernisierung. Kein leichtes Unterfangen für die Enkelin des Griots Amadou Bansang (ebenfalls Kora-Spieler). Die erste weibliche Kora-Koryphäe bricht mit den Konventionen und tritt auch dafür ein: mit der Gründung ihrer "Amadou Bansang Jobarteh" Musikschule, in der "Mädchen wie Jungen die Instrumente der Griots – Kora, Ngoni und Balafon – zu spielen lernen".

Neues Album

Eine Frau mit Dreadlocks im bunten Gewand. © Pavillon Kulturzentrum (Quelle)

Sona Jobarteh und ihre "Kora"

Der eingängige Song "Gambia", der zum Unabhängigkeitstag des kleinen, fast vollständig von Senegal umfassten Landes erschien, war für die Kora-Virtuosin Ehre und Bürde zugleich. "Es sollte schließlich etwas Besonderes sein: identitätsstiftend und zugleich verständlich für die Besucher", so Sona Jobarteh. Das Ergebnis, eine von Kora, Gitarre und traditionellen Perkussionsinstrumenten geprägte Hymne, hat der Rückkehrerin viel Lob eingebracht.

Das neue Album soll deutlich abenteuerlicher werden als ihr Debüt "Fasiya". Mit dem habe sie sich quasi vorstellen wollen. "Nun geht es darum, die Balance zwischen Tradition und Moderne zu finden", so die experimentierfreudige Musikerin.

Termin(e): 28.02.2018 
von 20:00 bis 22:00 Uhr
Ort

Kulturzentrum Pavillon

  • Andreas-Hermes-Platz
  • 30161 Hannover
Preise:
Vorverkauf 21,80 €
Abendkasse 22,00 €
Ermäßigt 18,00 €
Vorverkauf: