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Biergarten am Waterloo-Platz

Waterloo-Biergarten

Hannovers ältester Biergarten ist auch der größte in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Unter alten Eichen und dem dichten Blätterdach der vielen Ahorn- und Lindenbäume können sich locker rund 1.500 Gäste gleichzeitig vergnügen. Begehrt sind die Plätze auf der Galerie hinterm blau-weißen Maibaum und am großen runden Tisch davor, im schattigen Eck am Kinderspielplatz und an der Mauer mit Blick auf die fast 50 Meter hohe Siegessäule auf dem Waterloo-Platz. Beste Aussichten hat man von dort auch jedes Jahr Anfang Juli, wenn der Hannovers berühmter Schützenumzug direkt am Biergarten vorbei führt und nur wenige Meter weiter Richtung Stadion auf dem größten Schützenfest der Welt endet.

Leckerbissen aus aller Welt und Hannovers Kultgetränk "Lüttje Lage"

Der größte Biergarten der Stadt bietet auch die größte kulinarische Auswahl von allen: Vier mit Holz verkleidete Futterkrippen versorgen Hungrige mit bayerischen Schmankerln (Fleischkäse mit Kartoffelsalat, Krakauer und Weißwürstl, Käsebrezel und Radi), griechischen Spezialitäten (Zaziki und Fetakäse mit Brot, Salate und Gyrosteller), Elsässer hausgemachtem Flammkuchen und Pizza sowie Deftigem vom Grill (Bratwurst, Hamburger, Hot Dogs, Rippchen, Chicken Wings, Zigeuner- und Jägerschnitzel) und Nachtisch wie Eiscreme, Milchshakes und heißen Getränken. Wer da nicht satt wird, ist selber Schuld!

Auch um den Durst muss sich keiner sorgen. Gezapft wird an vier Schänken, über der Hütte mit der Haupttheke hängt ein Konterfei von Napoleon Bonaparte und zeigt den tragischen Verlierer aus der legendären Schlacht bei Waterloo in seiner weltbekannten Pose – die von den Biergarten-Betreibern schmunzelnd so interpretiert wird, dass der große General und kleine Kaiser von Frankreich mit einem Griff in die Brusttasche seiner Uniformjacke prüft, „ob er auch Geld eingesteckt hat … für ein kühles Bier bei Waterloo.“. Und auch hier kann sich die Vielfalt sehen lassen: es gibt Hasseröder Pils, Diebels Alt, Franziskaner Weißbier und Altbierbowle vom Fass, Löwenbräu im Masskrug, fruchtiges Hefeweißbier mit Banane und Kirsch oder als Limonade, eine für einen Biergarten passable Weinauswahl, Säfte und Schorlen sowie frisch angesetzte Bowle mit Früchten und „Lüttje Lage“ – Hannovers Kultgetränk, das gleichzeitig aus zwei mit Bier und Korn gefüllten Gläsern getrunken wird.

Richtig eng wird’s im Waterloo-Biergarten, wenn die Kicker von Hannover 96 im nur wenige Hundert Meter entfernten Stadion antreten: auf einer Großbildwand werden alle Heimspiele live übertragen, die Auswärtsspiele gibt es nur bei schönem Wetter zu sehen.

Hannover und sein Waterloo

Der Waterloo-Biergarten befindet sich am gleichnamigen Platz mit einer Säule in der Mitte, die an den Sieg in der Schlacht bei Waterloo erinnert, den Großbritannien, das Königreich Hannover und Preußen am 18. Juni 1815 gemeinsam gegen die Truppen von Napoleon Boaparte errangen. Das 46,31 Meter hohe Denkmal mit einer Kupferstatue der Siegesgöttin Victoria an der Spitze wurde von 1825 bis 1832 nach einem Entwurf des hannoverschen Architekten und Stadtplaners Georg Ludwig Laves errichtet und am 18. Juni 1832 (dem 17. Jahrestag der historischen Niederlage Napoleons) eingeweiht. Am Tag des offenen Denkmals ist die Waterloo-Säule geöffnet; dann kann man die Wendeltreppe mit 189 Stufen nach oben steigen, um von der Plattform unterhalb der göttlichen Victoria die himmlische Aussicht über die Altstadt von Hannover und ein kühles Bier im nahen Waterloo-Biergarten zu genießen.