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Umzugsguide

Warum man in Hannover seinen Müll einfach auf die Straße stellt

Gut in Hannover gelandet und die ersten Kisten ausgepackt? Dann folgt jetzt die spannende Phase des Einlebens: Wohin mit dem ganzen Müll? An welche Behördengänge muss gedacht werden? Und wo kann preisgünstig ein fehlendes Möbelstück erstanden werden?

Dieser kleine Guide gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen der ersten Tage. 

Anmelden, Ummelden, Informieren 

Anmeldung am Wohnort

Sachbearbeiter und Kunde in einer städtischen Dienststelle © LHH

Dienstleistungsangebot in den Bürgerämtern

Wer in Deutschland umzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen am neuen Wohnort anmelden. Wie funktioniert das in Hannover? Da ohnehin genug in den neuen vier Wänden zu erledigen ist, kann einfach online oder telefonisch ein Termin bei einem Bürgeramt in der Nähe vereinbart werden. Zu dem Termin muss dann eine Wohnungsgeberbestätigung und der Personalausweis mitgebracht werden. Die Anmelderegelung gilt auch für Hunde. 

Anmeldung eines Fahrzeuges 

Fahrzeuge müssen bei der Kfz-Zulassungsbehörde angemeldet werden. Um die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Zulassung eines Fahrzeuges in Hannover nur nach vorheriger Terminvereinbarung.

Die neue Adresse mitteilen

Neben Freunden, Verwandten und Bekannten sollten natürlich auch wichtige Behörden und Vertragspartner über die neue Adresse informiert werden, dazu gehören unter anderen Versicherungen, Bank- und Kreditinstitute, Telefongesellschaften und der Beitragsservice zum Rundfunkbeitrag.

Den Müll in die Tonne oder doch an die Straße stellen?

Für Neu-Landeshauptstädter auf den ersten Blick verwirrend: In Hannover kommt der Müll sowohl in die Tonne als auch im Sack an die Straße. Wie das genau geregelt ist, erfährt man hier: aha. Das ist kein Wortspiel, sondern die Abkürzung für den "Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover". Und eigentlich ist es gar nicht so schwer:

Rest- und Biomüll in die Tonne

Der Restmüll wird im Stadtgebiet von Hannover in schwarzen Tonnen gesammelt, die Bewohner eines Mehrfamilienhauses nutzen diese Tonnen gemeinschaftlich. Ähnlich werden Bioabfälle gesammelt, allerdings dürfen diese nur lose, das heißt unverpackt, in der braunen Tonne landen.

Papier- und Verpackungsabfall kommt in den Sack

Hier wird es echt hannöversch: Es ist tatsächlich gewollt, dass jeder Haushalt den Papier- und Plastikmüll regelmäßig in verschieden farbigen Säcken am Fahrbahnrand vor der eigenen Haustür platziert. Papierabfälle gehören in den blauen Sack, Leichtverpackungen wie Joghurtbecher und Aluminiumdosen werden in den gelben Säcken gesammelt. Die Ausgabe der blauen und gelben Säcke erfolgt in Geschäften und auf Wertstoffhöfen. Allerdings gibt es bei aha seit 2017 Bestrebungen, den Papierabfall über Tonnen anstelle von Säcken zu entsorgen

Abfuhrtermine je nach Stadtteil

Die Abfuhr der Säcke und des übrigen Hausmülls richtet sich nach einem festen System: Der Müll wird mindestens alle zwei Wochen, in einigen Stadtteilen aber auch wöchentlich abgeholt. Die gefüllten Säcke dürfen frühestens am Abend vor dem individuellen Abfuhrtag an den Straßenrand gestellt werden und müssen richtig befüllt und gut verschlossen sein. Und wann werden die Säcke nun abgeholt? Einfach die eigene Adresse hier eingeben und aha verrät's.           

Strom- und Gasgrundversorgung 

Wer in Hannover eine neue Wohnung bezieht, Strom- und Gasversorger aber noch nicht individuell ausgewählt hat, muss nicht im Dunkeln tappen oder im Kalten frieren. Zu Beginn springt enercity, das kommunale Unternehmen der Stadtwerke Hannover, als Grundversorger ein. 

Aus zweiter Hand oder gleich umsonst

So ein Umzug geht ordentlich ins Geld, da tut es gut, günstige oder gar kostenlose Angebote in seiner neuen Heimat zu kennen: