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Kultur und Freizeit

Was man in Hannover unternehmen kann

Wer sich richtig in der neuen Stadt einleben will, muss raus! Wo die Freizeit verbringen? Wo vom Alltag abschalten? Welche Freizeitgeheimnisse sollten Neu-Hannoveraner kennen, um die Stadt richtig kennen zu lernen?

Ins Grüne und ans Blaue – mitten in der Stadt

Eilenriede © HMTG

Die Eilenriede ist Hannovers eigener Stadtwald.

Grüne Naherholung liegt in Hannover direkt vor der Tür: die Eilenriede, in der übrigens auch der Zoo Hannover zu finden ist. Der Stadtwald ist mit seinen rd. 640 Hektar mehr als doppelt so groß wie der Hyde Park in London. Zahlreiche Lichtungen und Wege, laden zum Entspannen und Spazieren ein – mitten in der Stadt. Und wegen der Herrenhäuser Gärten im Westen der Stadt braucht man egal, wo man sich befindet, nie länger als zehn Minuten, um mit dem Rad ins Grüne zu kommen. Ganz ähnlich ist es mit dem Blauen: Der Maschsee liegt gleich gegenüber vom Neuen Rathaus, und sein Ufer zählt zu Hannovers beliebtesten Flaniermeilen. Wer aktiv sein möchte, kann dort rudern, segeln und im Maschseestrandbad am Südufer sogar schwimmen gehen. Weniger frequentiert, aber bei weitem nicht menschenleer, sind die kilometerlangen Fuß- und Radwege entlang von Ihme, Leine und Mittellandkanal, die das Stadtgebiet durchqueren.

Konzertstadt Hannover − Gigs in Studentenkellern und Großarenen

Hannover hat sich 2014 um die Aufnahme als City of Music ins UNESCO Creative Cities Network beworben und bekam im selben Jahr die Zusage. Da überrascht es kaum, dass die niedersächsiche Landeshauptstadt auch als Konzertstadt ein besonderes Profil aufweist: Der örtliche Veranstalter Hannover Concerts holt regelmäßig Stars wie Coldplay, Depeche Mode, Udo Lindenberg und Helene Fische ins Stadion, im Klassik-Bereich sorgt Pro Musica dafür, dass große Künstler dem Kuppelsaal im Hannover Congress Centrum Glanz verleihen. Und die hannoversche Konzertagentur Schmid – mit Filialen in London und Berlin – ist in der Branche ein Global Player. Ein Blick in die Konzert-Highlights lohnt also immer. Doch neben Auftritten internationaler Stars hat die lebendige Musikszene der Stadt von Rock, Pop und Jazz bis hin zu einer vielseitigen klassischen Szene und anspruchsvollen Experimenten im Bereich der Neuen Musik viel zu bieten, wie dieser Überblick zeigt. 

Theater lebt

Die lange Nacht der Theater ist eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über die vielfältige Theaterszene Hannovers zu verschaffen, denn dann zeigen die über 20 Bühnen der Stadt an noch mehr Spielorten Ausschnitte aus ihrem Repertoire. Apropos "lange Nacht": Nicht ohne Stolz verkündet die Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH über ihrer Rückblicksseite: "Die Geschichte der Langen Nacht der Theater in Deutschland beginnt in unserer Stadt: Am 27. April 2002 vereinten sich 16 Bühnen in Hannover zur bundesweit ersten 'Langen Nacht der Theater'. Initiator war das Schauspiel Hannover unter dem damaligen Intendanten Wilfried Schulz. Zusammen mit der Landesbühne und dem Kulturamt der Stadt Hannover übernahm man die Organisation und Koordination des Mammutprojekts. Von Anfang an dabei war auch der Shuttle-Service der üstra." Wer die lange Nacht der Theater gerade verpasst hat, findet hier einen Überblick über das Bühnengeschehen der Stadt:


Kino mit Geschichte

Zur Blütezeit des Kinos in den Fünfziger Jahren gab es in Hannover rund 50 Kinos, und es kam sogar noch etwas Glanz und Glamour hinzu: Während die großen Vorführsäle in der Stadtmitte wie das "Theater am Aegi" oder die "Weltspiele" in der Georgstraße noch prunkvoller wurden und bekannte Filmstars wie Gert Fröbe und Heinz Erhardt zur Premiere einluden, florierten auch in den angrenzenden Stadtteilen die kleineren Kinopaläste wie etwa das "Metropol" in der Nordstadt, das "Universum" in der Oststadt oder das "Esplanade" in der Südstadt. Eine Auswahl historischer Spielstätten gibt es hier:


Mit Aufkommen des Fernsehens änderte sich auch die Kinolandschaft Deutschlands. Seit den 1970er-Jahren ist dieser Wandel in Hannover untrennbar mit dem Namen Hans-Joachim Flebbe verbunden, dessen Werk auch bundesweit Akzente setzte:


Doch neben Premium- und Programm-Kinos sind in Hannover noch immer auch Abspielstätten für Besonderes zu finden:


Lebendige Museen

Auch Hannovers Museen kann man im Rahmen einer "langen Nacht" entdecken. Diese gibt es zwar schon drei Jahre länger als die lange Nacht der Theater, jedoch war Hannover dieses Mal nicht Premierenstandort. Erstmalig soll es 1997 in Berlin eine "lange Nacht der Museen" gegeben haben, die der mit nur einer Eintrittskarte alle beteiligten Häuser besucht und Bussen und Bahnen genutzt werden konnten. Ein Blick auf die Museen von A bis Z zeigt die Bandbreite der Ausstellungshäuser in Hannover – vom kleinen Heimatmuseum über Spezialisten wie das Küchenmuseum World of Kitchen bis zu international renommierten Häusern wie das Sprengel Musuem. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Fotografie ein Schwerpunkt der hiesigen Kunstszene zu sein scheint: Regelmäßige Ausstellungen im Sprengel Museum, in der Galerie für Fotografie, in der Galerie Ricus Aschmann und vielen weiteren Ausstellungshäusern zeugen davon ebenso wie das Lumix-Festival: Das "Festival für jungen Fotojournalismus" zeigt alle zwei Jahre Beiträge von Studierenden und professionellen Fotoreportern bis zum Alter von 35 Jahren und aus aller Welt und hat sich mittlerweile in der internationalen Szene einen guten Ruf erarbeitet.