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Mobilität

Wie man in Hannover von A nach B kommt

Kaum in der Stadt angekommen, steht man als Neu-Hannoveraner schnell vor der nächsten Frage: Wie komme ich am besten von A nach B?

Die gute Nachricht vorweg: Hannover zeichnet eine äußerst kompakte Stadtstruktur aus, viele Ziele sind schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Darüber hinaus macht es das gut ausgebaute Bus- und Bahnnetz leicht, gegebenenfalls auf das Auto zu verzichten. 

Fahrrad fahren in Hannover

Radfahren macht Spaß in Hannover, denn Steigungen sind kaum zu überwinden. Auf rund 350 Kilometern fahren Radler im Stadtgebiet auf fast durchgängig ausgebauten Radwegen, hinzu kommen weitere Radwege durch die Eilenriede und an den Ufern von Leine, Ihme und Mittellandkanal.


Busse und Bahnen

Während Auswärtige grübeln mögen, ob Hannover nun eine U-Bahn oder Straßenbahnen hat, wissen auch Neuhinzugezogene schon bald: beides stimmt und nennt sich Stadtbahn. Die Bahnen des Verkehrsunternehmens Üstra unterqueren einerseits wie eine U-Bahn in einem Tunnelsystem die Innenstadt, andererseits fahren sie in den Außenbezirken wie eine Straßenbahn an der Oberfläche. Dieses Prinizip galt Mitte der 1970er Jahre weltweit als Vorbild und diverse Delegationen von Verkehrsbetrieben und Politik besuchten damals Hannover, um die Stadtbahn in Augenschein zu nehmen. Unterstützt werden die Stadtbahnen durch das Stadtbusnetz, auf welchem heute Diesel-, Hybrid- und Elektrobusse im Einsatz sind. Interessant für Nachteulen und Feierwütige: Um am Wochenende die Fahrgäste nachts sicher und bequem ans Ziel zu bringen, fahren die Bahnen in Hannover im sogenannten Nachtsternverkehr ohne Betriebspause.   

Ticket oder Card?

Im Gebiet der Region Hannover gilt das Tarifsystem des Großraum-Verkehr Hannover (GVH). Die Preise der Fahrkarten richten sich nach der Anzahl der Zonen, die der Fahrgast befahren möchte. Eigentlich ganz einfach, aber natürlich gibt es auch hier wieder eine hannoversche Sonderregel.

Tickets werden alle Fahrkarten genannt, die bis zu einem Tag gültig sind. Es gibt Einzeltickets und Gruppentickets für einmalige Fahrten, aber auch Tagestickets für Einzelpersonen oder Gruppen. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen Zonen. Dafür ist das Verkehrsgebiet des GVH in drei Tarifzonen unterteilt: Zone eins ist das Stadtgebiet von Hannover, zur Zone zwei gehören angrenzende Städte und Gemeinden ("Umland") , und die dritte Zone "Region" kennzeichnet Orte im äußeren Bereich der Region Hannover.

Cards nennt man in Hannover alle Fahrkarten, die länger als einen Tag gültig sind (Monats-, Jahreskarten). Auch hier richtet sich der Preis nach Anzahl der durchfahrenen Zonen. Allerdings gelten hier vier Zonen, da das Stadtgebiet in die Zonen "Hannover 1" und "Hannover 2" unterteilt ist. Wenn man das erst einmal verstanden hat, ist es gar nicht so schwer. Wer jetzt noch grübelt, findet auf der Tarifseite der Üstra eine ausführliche Erklärung mit Grafik.

Kundenservice der üstra

Wer sich lieber im Gespräch beraten lässt, findet das Kundenbüro der Üstra in der Karmarschstraße in der Innenstadt. Apropos Kundenservice: Die Mobilitätsberater der Üstra kommen mit ihrem Infomobil unter anderem nach Langenhagen, Laatzen und Rethen und ersparen so Regionsbewohnern den Weg in die Stadt.

Autofahren in Hannover

Hannover ist der Sitz von Continental und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Logistik hat einen hohen Stellenwert in der Landeshauptstadt. Dass es mitunter beschwerlich ist, mit dem PKW Ziele in Hannover zu erreichen, ist also nicht einer autofeindlichen Einstellung geschuldet, sondern der Tatsache, dass das Straßennetz in den letzten Jahrzehnten nicht so schnell gewachsen ist wie der Individualverkehr. Doch gerade die Beseitigung von Engpässen führt zu Baustellen und damit zu temporären neuen Einschränkungen. Ein Blick auf das aktuelle Bauschehen auf Hannovers Straßen hilft da sehr: