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Was sich Berlin, New York und Co. abgeguckt haben

Was sich einige Metropolen dieser Welt von Hannover abgeguckt haben? Es ist nicht das prachtvolle Opernhaus und es sind auch nicht die aufwendig gestalteten Herrenhäuser Gärten: Hannover.de verrät, warum ausgerechnet der hannoversche Hauptbahnhof ein internationales Vorbild ist.

Durchgangsbahnhof der ersten Stunde 

Während andere Bahnhöfe Mitte des 19. Jahrhunderts über einen repräsentativen Kopfbahnhof verfügten, wurde der zentrale Knotenpunkt in Hannover von Beginn an als Durchgangsbahnhof angelegt. Die "Central Station" glich allerdings 1843 noch mehr einem Provisorium als einem prestigeträchtigen Bahnhof. Die Fertigstellung eines Durchgangsbahnhofs mit dazugehörigem Bahnhofsgebäude im Jahr 1847, trieb Hannovers Entwicklung als Verkehrsknotenpunkt voran. Vor dem Bahnhof lies Baumeister Georg Laves zusätzlich einen repräsentativen Vorplatz errichten, von dem aus sternförmig ausgehende Straßen zu den prächtigsten Bauten der Residenzstadt führten. Bis heute befindet sich der Bahnhof an seiner historischen Stelle.

Verkehrszuwachs in der Gründerzeit

Der Zuwachs an Verkehr, der mit dem Wachstum der Stadt Hannover einherging erforderte einige Jahre später einen Umbau: Ein größerer Bahnhof musste her. Dieser sollte jedoch den städtischen Verkehr nicht beeinträchtigen. Das führte dazu, dass die Bahngleise hochgelegt wurden um den Verkehr darunter hindurchzuführen. Der errichtete Damm, der sich durch die ganze Stadt zog wurde im Jahr 1873 fertig gestellt und maß eine Höhe von Viereinhalb Meter. Die Hochverlegung der Gleise brachte eine Anpassung des Bahnhofsgebäudes mit sich: Das im Stil der Neorenaissance gebaute Gebäude, welches über eine Haupthalle und zwei Flügel verfügte, konnte im Jahr 1879 eingeweiht und in Betrieb genommen werden. Die Konzeption der hochgelegten Gleise und Bahnsteige hatte als "Hannover-System" Vorbildfunktion für zahlreiche Bahnhofsanlagen in aller Welt.  

Historische Unterführungen

Heute stehen viele der historischen Unterführungen, die für den städtischen Verkehr errichtet wurden, unter Denkmalschutz. Am Bismarckbahnhof, dem Durchgang zur alten Pferderennbahn, zieren beispielsweise noch heute prächtige steinerne Adler das Relief. Am Durchgang der Lindemannallee sind an beiden Seiten der Tunneleingänge alte Pferdetränken erhalten.