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Zwischenbilanz

Halbzeit auf dem Schützenfest Hannover

300.000 Besucher*innen haben das Schützenfest in den ersten fünf Tagen besucht. Die zweite Hälfte startete mit vielen Programm-Highlights wie dem Familientag, dem Papagoyen-Schießen und der Maskottchen-Parade von Ballerkalle und Ballerina. 

Eine Frau und ein Mann mit einem Gewehr. © Florian Arp

Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette nahm am traditionellen Papagoyenschießen teil. 

Das Schützenfest Hannover startet mit vielen Programm-Highlights in die zweite Hälfte. Am 3. Juli hatte der Familientag sowohl traditionelle Veranstaltungen, wie das Papagoyen-Schießen, als auch beliebte neuere Veranstaltungen im Angebot, beispielsweise die Maskottchen-Parade von Ballerkalle und Ballerina (wurde in 2016 eingeführt). Preisreduzierungen auf Fahrgeschäfte bis zu 50 Prozent und viele attraktive Angebote der Schausteller*innen lockten viele Besucher*innen auf den Platz.

300.000 Besucher*innen in fünf Tagen

Die Zwischenbilanz bis zum gestrigen Dienstag fiel laut Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement der Landeshauptstadt Hannover trotz der zum Start sehr hohen sommerlichen Temperaturen positiv aus: "Zur Halbzeit bis gestern (Dienstag, 2. Juli) hatten wir 300.000 Besucher*innen auf dem Schützenfest. Bei den hohen sommerlichen Temperaturen am vergangenen Wochenende haben viele ein anderes Programm als das Schützenfest gewählt. Die Neuheiten bei den Fahrgeschäften, wie der Dr. Archibald werden trotzdem gut angenommen. Wir freuen uns nun auf die zweite Wochenhälfte, die erfahrungsgemäß immer sehr stark ist."

Familientag mit buntem Programm

Ab 15 Uhr gab es ein breites Angebot für Familien und Kinder, beispielsweise die traditionelle Schnitzeljagd, organisiert vom Collegium der ehemaligen Bruchmeister. Kinder zwischen sechs und 15 Jahren konnten dabei Fragen rund um das Schützenfest beantworten. Über den gesamten Platz waren Plakate verteilt, die ihnen die Antworten lieferten. Start für die Schnitzeljagd war am Gilde Tor (Bruchmeister Allee 1). Natürlich gab es auch Preise zu gewinnen. Das Kinderschminken fand bei den Kleinen ebenfalls begeisterten Zuspruch.

Papagoyen-Schießen am Rundteil 

Zeitgleich startete das traditionelle Papagoyen-Schießen, eine Schützen-Tradition aus dem 14. Jahrhundert. Die Hannoveraner Schütz*innen schossen früher (damals noch mit Armbrüsten) auf Holzpapageien, was bis heute in der Tradition verankert ist.  

Maskottchen-Parade auf dem Schützenplatz

Aufgrund des großen Erfolgs in den letzten zwei Jahren gab es wieder eine Maskottchen-Parade, angeführt von den beiden Schützenfest-Maskottchen Ballerkalle und Ballerina. Sie hatten "ihre Freunde" eingeladen und zogen gut gelaunt über den Platz. Mit dabei 20 Maskottchen, unter anderem  Eddy von Hannover 96, Ernie und Bert, Tatzi Tatz vom Zoo Hannover, Walli (Wasserwelt Langenhagen), Scorpi (Hannover Scorpions) und Seehund Nobbi (DLRG). "Das Schützenfest ist besonders auch ein Volksfest für die ganze Familie. Deshalb haben wir den Familientag deutlich ausgeweitet und viele attraktive Angebote für Kinder entwickelt. Die Begeisterung der Besucher*innen freut uns sehr und zeigt, dass wir mit dieser Entscheidung richtig liegen", fügte Ralf Sonnenberg hinzu. 

Zweite Wochenhälfte mit weiteren Highlights

Und auch die nächsten Tage haben viel zu bieten: der traditionelle Bruchmeisterrundgang am 4. Juli (19:45 Uhr), und der Tag der niedersächsischen Schützenvereine am 5. Juli (18 Uhr), knapp 90 Vereine mit 1.800 Schütz*innen werden vor dem Neuen Rathaus erwartet und marschieren anschließend zum Schützenplatz. Ebenfalls steht die Star-Wars-Parade wieder auf dem Programm, mit kostümierten Held*innen und musikalischer Begleitung am 6. Juli (ab 15 Uhr).