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Studie

Hannover spart bei den Weihnachtsgeschenken

Die Menschen in Hannover planen in diesem Winter weniger Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als im Bundesdurchschnitt und weniger als im Vorjahr. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der FOM Hochschule.

Zeit wichtiger als Geschenke

418 Euro möchten die Hannoveraner im Mittel investieren, im vorherigen Jahr waren es noch 424 Euro und 2016 sogar 450 Euro. Der bundesweite Durchschnitt stieg hingegen von 465 Euro im vergangenen Jahr auf 472 Euro. Außerdem zeigt die aktuelle Umfrage der FOM Hochschule, dass den meisten Personen in Hannover frei gestaltbare Zeit wichtiger wäre als Geschenke.

Online-Handel legt weiter zu

Die unter 50-jährigen Hannoveraner kaufen ihre Weihnachtsgeschenke immer häufiger im Internet: 76 Prozent der 12- bis 22-Jährigen und sogar 87 Prozent der 23- bis 37-Jährigen bestellen einen Großteil der Präsente online. Neben der Empfehlung und Beratung durch Freunde und den Fachhandel nehmen soziale Medien eine zunehmend größere Bedeutung bei der Kaufentscheidung ein: Schon 48 Prozent der 12- bis 22-Jährigen informieren sich überwiegend online bei Facebook, Instagram und Co. über mögliche Geschenke. Trotzdem müssen sich Fachhandel und Warenhäuser keine Sorgen machen: Bevorzugte Einkaufsorte von insbesondere älteren und finanzstarken Käuferschichten (ab 53 Jahren) bleiben Einkaufszentren und Fachgeschäfte in der Stadt sowie Warenhäuser.

Beliebte Geschenke

Auf der Beliebtheitsskala ganz oben stehen unverändert wieder Geschenkgutscheine (54 Prozent), dicht gefolgt von Konzert- bzw. Theaterkarten (46 Prozent), Büchern (45 Prozent), Kosmetik (43 Prozent) sowie Uhren und Schmuck (39 Prozent). Erstaunlich ist, dass es bei den einzelnen Altersgruppen nur geringe Unterschiede in der Hitliste der Geschenke gibt.

Methodik der Studie

Die FOM Weihnachtsumfrage wurde unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Oliver Gansser, stellvertretender Direktor des Instituts für Empirie & Statistik der FOM Hochschule, durchgeführt. Rund 5.000 Studierende befragten in Face-to-face-Interviews mit standardisierten Fragebögen bundesweit rund 56.000 Frauen und Männer im Alter ab 12 Jahren, quotiert nach Alter und Geschlecht.

(Veröffentlicht am 21.November 2018)