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Spaziergänge durch Linden

Reihe "Linden für Anfänger/innen"

In der Reihe „Linden für Anfänger*innen“ präsentiert Jonny Peter (Quartier e.V.) im historischen Stadtteil-Archiv im Keller des Freizeitheims in zwei Vorträgen und drei Spaziergängen die Geschichte und Entwicklung Lindens.

Alte Aufnahme eines Umzugs auf der Fannystraße © Quartier Linden e.V.

Fannystraße

Von den Anfängen als kleines Bauerndorf, den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg, den Anlagen des Küchengartens und von-Platen-Gartens bis zum schönsten Dorf im Königreich Hannover geht die bewegte Geschichte Lindens. Dann folgt die Industrialisierung mit der Errichtung zahlreicher riesiger Fabriken und der Bebauung Lindens mit Arbeiterwohnungen. 1920 wird Linden mit Hannover vereinigt. …

Nach dem 2. Weltkrieg finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt.

Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier dann ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, z.T. schicker Stadtteil geworden.

Vortrag: „Linden von den Anfängen bis 1920“
Donnerstag, 13. September, 19:00 Uhr

Vortrag: „Linden von 1920 bis heute“
Donnerstag, 27. September, 19:00 Uhr

Nach den Vorträgen zur Einführung in die Lindener Geschichte bieten die Rundgänge durch das Quartier Einblicke direkt vor Ort zur jeweiligen Entwicklung der drei Lindener Stadtteile, ca. 90 Minuten:

Rundgang: „Linden-Mitte“
Samstag, 6. Oktober, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Platz am Küchengarten

Rundgang: "Linden-Süd"
Samstag, 20. Oktober, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Rathaus am Lindener Markt

Rundgang: „Linden-Nord“
Samstag, 3. November, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Platz am Küchengarten