Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Mit der Kamera in der Hand

Filmprojekte mit Jugendlichen im KroKuS

Im Rahmen der praktischen Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen sind eine ganze Reihe von Filmen entstanden.

   

„Voll und daneben“ Kurzspielfilm (2014)

Jugendliche und Alkohol vertragen sich nicht immer. Wie schlecht das ausgehen kann, zeigen die Darsteller des Jugendtheaters MAXIMAL in einem Kurzspielfilm. Das Ergebnis: Eine Liebesgeschichte, die scheitert, noch ehe sie richtig begonnen hat. Schuld daran hat übermäßiger Alkoholgenuss auf einer Party, die sich einige der beteiligten Jugendlichen ganz anders vorgestellt haben.
Ein Film ohne erhobenen Zeigefinger, geschrieben und gespielt von Jugendlichen mit Unterstützung von Medienprofis.
Zu sehen u.a. auf YouTube unter: https://www.youtube.com/watch?v=TyENFCLxFpg
Mehr zum Film unter der Rubrik "Produktionen vom Theater Maximal".

   

„Kana und Jolie“ (2013)

10 Jugendliche der IGS Kronsberg wollten im Rahmen einer AG (Leitung: Thomas Backhauß) einen Film machen. Ihre Idee: eine Art Mystery Thriller, zu der ein Mädchen die Grundidee lieferte: 
Die traurige Geschichte einer Patchworkfamilie, in der das adoptierte Waisenkind Kana deren Stiefschwester Jolie in heftige Konkurrenzkonflikte stürzt. Dadurch gerät  die ganze Familie aus den Fugen und einige weitere Familien verschwinden auf mysteriöse Weise.
Daraus entstand während eines Schulhalbjahres ein Exposé, das danach zu einem Drehbuch erweitert und schließlich verfilmt werden sollte. Daraus wurde jedoch nichts, weil das Umschreiben der Ausgangsidee und das Verfassen des Exposés so lange Zeit in Anspruch genommen hatte, dass für eine Verfilmung weder Zeit noch Geld vorhanden war.
Die Verfasserin der Ausgangsidee Feline Domina hat das Exposé während einer Jugendtalentshow im Oktober 2013 öffentlich im KrokuS präsentiert und daraus gelesen.

 

„Big Bank Robbery“ (2012)

Ergebnis einer Filmprojektwoche mit zehn Jugendlichen während der Sommerferien im KroKuS (Leitung: Thomas Backhauß und Dominik Schnitter). Thema: Bankraub.

Zwei Typen wollen eine Bank ausrauben, stellen sich dabei aber so dämlich an, dass es selbst einer alten Oma leicht fällt, sie zu Fall zu bringen.
Nach einer Kurzeinführung ins Filmemachen haben die Jugendliche hauptsächlich als Darsteller mitgewirkt und erlebt, wie aufwendig die Produktion eines Filmes ist.
Der Film hatte auf der Abschlussveranstaltung der Sommerferienwochen im KroKuS Premiere.
Dauer: 5 Minuten
Kooperationspartnerin: Ana Otstavnova

  

 „Trickfilmchen“ (2012)

In einer Sommerferienprojektwoche wurden fünf Trickfilmchen von 20 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren eigenständig hergestellt. Die Kinder haben in ihren Gruppen mit kleiner Unterstützung der Pädagogen ein Skript entworfen, die dazugehörigen Bühnenteile gebaut und gebastelt, Regie geführt, waren Ton- und Aufnahmeleiter sowie Synchronsprecher. Fünf tolle und sehr unterschiedliche kleine Trickfilmchen sind entstanden. Die Kinder lernten auf spielerische Art, wie die Produktion von Trickfilmen abläuft.
Das Projekt fand im Spielhaus KroKuLino statt, die Filme wurden auf der Abschlussveranstaltung der Sommerferienwochen im KroKuS gezeigt.
Die Filme dauern jeweils ca. 2 Minuten.

  

„Full House“ (2009)

Ein internationales Jugendfilmprojekt mit 45 Teilnehmern aus Deutschland (Hannover), England (Bristol) und Polen (Poznan)
zum Thema Migration, Vorurteile, Integration
Anknüpfend an die Erfahrungen aus dem Jahr 2003 („I will arrive tomorrow“) führt ein internationales medienpädagogisches Team ein weiteres Filmprojekt mit dem Titel „Full House“ durch. In Hannover sind beteiligt: Stadtteilkulturarbeit 43.24.2 (KroKuS), Kulturbüro 41.115 und Medienwerkstatt Linden. Projektstart ist der 26. August 2008.
Ziel von „Full House“ ist es, gemeinsam mit den beteiligten Jugendlichen (aus Hannover Schüler der IGS Kronsberg und Mitglieder der Jugendtheater-AG Maximal des KroKuS, ca. 50% davon sind Kinder von Einwanderern), einen Kurzspielfilm zum Themenbereich Migration, Heimat und Zusammenleben in Europa zu produzieren.

Seitdem ihre Eltern vor zwei Jahren einen Job in Hannover angenommen haben, leben Jarek und Agata in Poznan als Eurowaisen auf sich allein gestellt. Agata vermisst ihre Eltern und plant einen Überraschungsbesuch. Jarek würde sowohl den Eltern als auch einigen Leuten in Poznan lieber aus dem Weg gehen. Trotzdem springt er im letzten Augenblick nach seiner Flucht vor Gläubigernin den Bus nach Hannover. Dort angekommen, landen die Geschwister zufällig im „Full House“, einem Gästehaus für junge Leute, wo sie auf Christa, die Engländerin Lilly und den Zivi Tim treffen. Wie Agata und Jarek sind auch sie mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens konfrontiert und haben jede Menge Konflikte zu lösen.
Bei der Durchführung dieser Idee sind die Jugendlichen wieder in allen Phasen der Filmproduktion die entscheidenden Macher: Vom Drehbuch über Schauspiel, Filmtechnik, Dreharbeiten und Schnitt bis zur öffentlichen Präsentation des fertigen Filmes. Wieder gab es drei internationale Begegnungen und eine rege Kommunikation in den dazwischen liegenden Monaten. Auch dieses Projekt dauerte mehr als ein Jahr.
Finanziell wurde das Projekt mit einer Summe von ca. 100.000 Euro gefördert durch
- Landeshauptstadt Hannover
- Jugend in Aktion (EU)
- Land Niedersachsen
- Nds. Lottostiftung
- Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (Europeans for Peace)

Die Premiere des Films fand im Herbst 2009 statt.
Filmdauer: 25 Minuten

    

“Erzähl mir was vom Tod” (2006)

In einer kleinen Film-AG der IGS Kronsberg (Leitung: Thomas Backhauß) im KroKuS haben zwei Schüler eine Filmdokumentation der Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ gedreht. Unter Anleitung einer Auszubildenden des hannoverschen Bürgerfernsehens H 1 haben sie die Ausstellung in einem Filmbeitrag zusammengefasst und anschaulich präsentiert.
Dauer: 6 Minuten
Für diese Arbeit erhielten beide Schüler den „Kompetenznachweis Kultur.“

     

„I will arrive tomorrow“ (2003)

Deutsch-englisch-polnisches Filmprojekt mit 45 Schülern aus Hannover (Bemerode), Bristol und Poznan zum Thema Erfahrungen mit internationalen Jugendbegegnungen, Respekt, Toleranz und Kooperation
Eine turbulente Geschichte zum Thema internationale Jugendbegegnung:
Eine Gruppe englischer Jugendlicher bereitet sich auf die Reise nach Deutschland vor. Ziggy erhält von ihrem Vater jedoch kein Geld für den Trip und muss es sich selbst verdienen. Ihr Schulfreund Jojo hilft ihr dabei.
Der polnische Junge Michal verzichtet aus Liebeskummer auf die Teilnahme an der Reise. Als jedoch durch einen Zufall seine Freundin Lila ausgerechnet seinen Platz zur Mitfahrt erhält, muss er sie alleine fahren lassen und bleibt von Eifersucht geplagt zurück.
In Hannover bereitet sich eine chaotische Familie auf die Ankunft eines Gastes vor. Eigentlich sollte nur ein Jugendlicher kommen. Durch heftigen Streit und Missverständnisse zwischen allen Familienmitgliedern kommen überraschend jedoch zwei und damit neues Chaos.
Nach etlichen Turbulenzen und neuen Konflikten freunden sich die Jugendlichen miteinander an, verlieben sich grenzüberschreitend und lernen die angenehmen Seiten von internationalen Begegnungen kennen.

Bei der Entwicklung dieser Idee sind die Jugendlichen in allen Phasen der Filmproduktion die entscheidenden Macher: Vom Drehbuch über Schauspiel, Filmtechnik, Dreharbeiten und Schnitt bis zur öffentlichen Präsentation des fertigen Filmes übernehmen sie alle notwendigen Arbeiten und Aufgaben, für die sie in regelmäßigen Arbeitstreffen und in drei internationalen Werkstätten von einem internationalen medienpädagogischen Team angeleitet werden.
Dauer des Projektes: ein Jahr
Projektleitung: Thomas Backhauß, Bernd Wolter und Sabine Schröder in Kooperation mit Kollegen aus Bristol und Poznan.
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover, Medienwerkstatt Linden, Stadtteilzentrum KroKuS, Freiherr vom Stein Schule und Partner aus Bristol und Poznan.
Gefördert von: Landesmedienanstalt Niedersachsen, nordmedia, Jugend für Europa (EU), Robert Bosch Stiftung, Deutsches Kinderhilfswerk, Fonds Soziokultur sowie Förderer in Bristol und Poznan.
Filmdauer: 40 Minuten

Bereich Kinder- und Jugendarbeit

KroKuS bei Nacht © Klaus Ortmeyer