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Theater im KroKuS

Produktionen vom Theater MAXIMAL

Bis zum Jahr 2006 wurden vier Stücke herausgebracht.

   

„Voll und daneben“ Kurzspielfilm, 2014

Nach vielen Bühnenstücken wollten die Jugendlichen von MAXIMAL mal einen Film drehen. Das Ergebnis ist ein Kurzspielfilm nach einem Drehbuch von Thomas Backhauß, Kiara Peres da Silva-Schleper, Laura Heimberg und Laura-Marie Reeke.
Jugendliche und Alkohol vertragen sich nicht immer. Wie schlecht das ausgehen kann, zeigen die Darsteller des Jugendtheaters MAXIMAL in einem Kurzspielfilm. Das Ergebnis: Eine Liebesgeschichte, die scheitert, noch ehe sie richtig begonnen hat. Schuld daran hat übermäßiger Alkoholgenuss auf einer Party, die sich einige der beteiligten Jugendlichen ganz anders vorgestellt haben.
Ein Film ohne erhobenen Zeigefinger, geschrieben und gespielt von Jugendlichen mit Unterstützung von Medienprofis.

Schauspieltraining: Sonja Thöneböhn
Kamera: Ana Otstavnova, Bernd Wolter
Schnitt:  Bernd Wolter, Sadia Robein

Die Premiere war am 12. Oktober 2014 im Stadtteilzentrum KroKuS.
Weitere Vorführungen auf Leinwand folgten.
Zehn Sendungen auf H 1 – Fernsehen aus Hannover (Okt. – Jan.)
Ständig auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=TyENFCLxFpg und unter www.hannover.de

Jüngste Meldung, Juli 2016: Der Film wurde bisher mehr als 50.000 mal angeklickt und hat mehr als 400 Likes bekommen.
Die Filmstory hat inzwischen eine Fortsetzung bekommen und beantwortet die Frage, ob und wie die Liebesgeschichte zwischen Tim und Lisa weitergeht. Sie ist unter dem Titel „Das Mädchen im Park“ als Theaterstück für Jugendliche im Deutschen Theaterverlag, Weinheim erschienen.

Das Projekt wurde gefördert von:
Landeshauptstadt Hannover
            Jugendschutzstelle Fachbereich Jugend und Familie
            Stadtteilzentrum KroKuS
            Filmförderung Kulturbüro
            Stadtbezirksrat Kirchrode Bemerode Wülferode
Privatbrauerei Herrenhausen

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Förderern.

 

„Wie weit darf man gehen?“ (2013)

von Thomas Backhauß
Premiere: 16. Juni 2013
Regie: Sonja Thöneböhn

Am 16. Juni 2013 hatte das jüngste Stück „Wie weit darf man gehen?“ Premiere. Die derzeitige Gruppe mit sieben Jugendlichen hatte sich ca. sechs Monate mit dem Thema Mobbing und Gerechtigkeit in der Schule beschäftigt und dabei auch eigene Erfahrungen verarbeitet. Das Ergebnis ist ein relativ kurzes spannendes Stück über die Verfehlungen eines Schullehrers und die folgenschwere Rache einiger Schülerinnen. Diese Geschichte wird in einem schnellen Wechsel aus Spiel und Erzählung gezeigt, was für die jugendlichen Darsteller eine besondere Herausforderung war.

Nach dem Premierenerfolg wurde es noch einmal spannend: Wie würden die zuschauenden Schüler von drei hannoverschen Schulen das Stück aufnehmen? Alle fanden es gut, es gab viel Applaus und manche Diskussionen im Anschluss an die Aufführungen, die bislang insgesamt 250 Zuschauer gesehen haben.

 

„Lieb war gestern“

Wenn Mädchen sich nichts gefallen lassen (2011/2012)

von Thomas Backhauß
Premiere: 01. Juli 2012
Bühnenspielleitung: Sitta Breitenfellner
Kamera und Schnitt der Filmszenen: Ana Otstavnova

Eine Geschichte von vier Mädchen, die sich von Jungs nichts gefallen lassen wollen, gespielt auf Bühne und Leinwand für Jugendliche ab 12 Jahren.

Vier Mädchen wollen beim Zelten im Wald ein cooles Wochenende verbringen, gehen Baden, hören Musik, Essen, Trinken und lassen es sich gut gehen. Was sie nicht wissen: Sie sind nicht allein. In der Nähe campieren drei Jungen, die als Naturliebhaber, Umweltschützer, Vegetarier und Weltverbesserer ihre Ruhe haben wollen, sich nun aber von den Mädchen gestört fühlen. Die Jungs wollen die „Zicken“ aus dem Wald vertreiben und greifen dabei auch zu fiesen Mitteln. Die Mädchen lassen sich das nach anfänglicher großer Angst jedoch nicht gefallen und setzen sich mutig zur Wehr: Nach aufreibenden und handgreiflichen Auseinandersetzungen nehmen sie die Jungen nach und nach gefangen, bis sie gefesselt im Lager der Mädchen liegen und einem ungewissen Schicksal entgegensehen, frei nach dem Gedicht „Die mutige Müllerstochter“ von Wilhelm Busch - mit überraschendem Ausgang.

Ein Stück über Mädchen und Jungen, über Natur und Stadt, Egoismus und Respekt, Toleranz, Nachhaltigkeit und Jugendkultur.

Das Stück wurde in enger Zusammenarbeit mit den Jugendlichen entwickelt. Manche Textstellen sind wie bei den vorigen Stücken durch Improvisationen entstanden. Es konnte nur fünf Mal im Juli 2012 gespielt werden und hat 250 Zuschauer erreicht. Der Text ist im Deutschen Theaterverlag veröffentlicht.

   

„Du kannst mich mal…küssen“

(2009/2010)

Premiere: 21. Februar 2010
Leitung: Stephanie Kroehnert und Thomas Backhauß
Kamera und Schnitt der Filmszenen: Ana Otstavnova und Marit Laufer (H 1)

Viel Theater um Freundschaft und den Traum von der großen Liebe.
Eine Lovestory auf Bühne und Leinwand für junge Leute ab 12 Jahren.

Erzählt wird die Geschichte des jugendlichen Mädchenhelden Leon, der auf die ebenso aufregende wie intellektuelle Lena trifft. Bei dieser Schulbekanntschaft seiner Schwester beißt er allerdings auf Granit. Denn Lena schätzt die romantischen und feinsinnigen Seiten von Freundschaft und Liebe, die Leon bisher verborgen geblieben sind.

Wie soll er sie also erobern? Und wie sollen es seine Schwester Melanie und ihre Freundin Pia schaffen, den begehrten Max für sich zu interessieren? Und gelingt es Opa Kuno, sich endlich von seiner längst verstorbenen Margaretha zu trennen?
Zu Hilfe kommt den Liebenden die Literatur: Vom Trivialroman bis zum poetischen Drama verschlingen sie alle Lovestorys, die sie kriegen können. Vor allem Tante Liz und Lena versorgen die Jugendlichen mit Büchern und Verfilmungen von Traudl Anrainer und Stephenie Meyer, über Wolfram von Eschenbach, Victor Hugo, Alexandre Dumas jun., William Shakespeare und Johann Wolfgang von Goethe bis zu Edmond Rostand. Durch sie können sie „erleben“, wie schrecklich schön, dramatisch, romantisch und schließlich erfolgreich die Liebe sein kann, zumindest theoretisch.
Ob Leon es auch praktisch schafft, den Ratschlägen seines einfühlsamen Freundes Max zu folgen und den heroischen Gehalt von Lenas Lieblingsgeschichte „Cyrano von Bergerac“ zu beherzigen, das zeigt das Jugendtheater MAXIMAL in dieser romantischen Film-Theater-Geschichte.

Der Bühnentext des Stückes ist in enger Zusammenarbeit mit den jugendlichen Darstellern entstanden: Nachdem die Filmszenen gedreht wurden (Juni 2009) und die Erzählstruktur der Story festgelegt war, wurden die Dialoge im Verlauf der ersten Probenarbeit (im Oktober) von den Jugendlichen improvisiert und aufgezeichnet. Aus diesen Improvisationen wurden die besten Ideen übernommen und zur Textvorlage verarbeitet. Danach begannen die eigentlichen Bühnenproben (ab Dezember).

Zur Gruppe Maximal gehören derzeit 11 Jugendliche. Unterstützt wurden sie für diese Produktion von weiteren 11 Jugendlichen als Filmdarsteller und Bühnenstatisten. Von den insgesamt 12 Mädchen und 9 Jungen sind 10 Jugendliche Kinder von Einwanderern. Das Bühnenbild wurde von einer weiteren Jugendgruppe gestaltet. Es besteht neben wenigen Möbeln im wesentlich aus gemalten Bildern, die die Jugendlichen unter der Leitung der Malerin Mara Schleper erarbeitet haben.

Das Stück ist eine Produktion des Stadtteilzentrums KroKuS.
Kooperationspartner ist H 1 Fernsehen aus Hannover (Kamera und Schnitt).
Für die finanzielle Förderung bedanken wir uns bei der Landeshauptstadt Hannover (Bezirksrat Kirchrode, Bemerode, Wülferode und Fachbereich Jugend und Familie).  

Mehr als 1.000 Zuschauer haben das Stück gesehen, die meisten von ihnen sind Schüler aus hannoverschen Schulen.

Die Aufführung am 11. Juni 2010 hat H 1 Fernsehen aus Hannover aufgezeichnet. Die DVD ist für fünf Euro im Stadtteilzentrum KroKuS erhältlich.

 

 

„Armer Fritz“

(2007/2008)
Premiere: 11. November 2007
Ein Film- und Theaterprojekt zum Thema Erziehung und Kriminalität
Leitung: Stephanie Kroehnert und Thomas Backhauß
Kamera und Schnitt der Filmszenen: Christian Schmidt (H1)

Ein halbes Jahr lang haben 10 Jugendliche das Stück „Armer Fritz“ nach der Vorlage von Wilhelm Buschs Verserzählung „Trauriges Resultat einer vernachlässigten Erziehung“ geprobt. Zusätzlich waren 10 weitere Kinder und Jugendliche als Filmdarsteller/innen sowie ein Kindermalkurs beteiligt, in dem das Bühnenbild entstand. Das Ergebnis: Eine spannende und urkomische Story, die gleichzeitig auf Bühne und Leinwand zu sehen war und die die bisher erfolgreichste Produktion des Theaters „Maximal“ wurde.

Erzählt wurde die Geschichte um den wohlstandsverwahrlosten Arztsohn Malte Kugel, der im Original Fritz heißt und die das dramatische Original aus dem 19. Jahrhundert in eine fetzige Kriminalkomödie von heute verwandelt hat. Die Premiere war im November 2007 im Stadtteilzentrum KroKuS in Bemerode. Insgesamt haben das Stück mehr als 1300 Zuschauer gesehen, die meisten von ihnen hannoversche Schüler.

Das Stück wurde von H 1, Fernsehen aus Hannover aufgezeichnet und ist als DVD für fünf Euro im Stadtteilzentrum KroKuS erhältlich.

☺  MAXIMAL wurde für die Produktion „Armer Fritz“ mit dem Niedersächsischen KINDER-HABEN-RECHTE-PREIS 2009 unter dem Motto „Kultur macht schlau“ ausgezeichnet.

  

   

  

    

     

    

    

 

„Die Puppe und der Bär“

(2006)
Eine Weihnachtsgeschichte
Nach dem Gedicht „Ladislaus und Annabella“ von James Krüss
Leitung: Stephanie Kroehnert

 

 

 

 

 

  

    

   

 

„Klappe zu – Lauscher auf“

(2005)
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Karriere
Leitung: Stephanie Kroehnert

Stadtteilzentrum KroKuS

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