In diesem Wochenend-Workshop beschäftigen wir uns mit dem Begriff „toxische Weiblichkeit“, wie er unter anderem von Sophie Fritz beschrieben wird. Gemeinsam schauen wir kritisch auf Muster und Erwartungen, die viele Frauen* kennen: es allen recht machen zu wollen, Konflikte zu vermeiden, sich selbst zurückzustellen oder auch Konkurrenz unter Frauen*.
Diese Verhaltensweisen sind keine persönlichen „Fehler“, sondern entstehen im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Prägungen und Bildern davon, wie Frauen* sein sollen.
Im Workshop geht es darum, diese Muster bewusster wahrzunehmen und besser zu verstehen: Woher kommen sie? Wie wirken sie im Alltag, in Beziehungen, im Beruf oder im eigenen Körpererleben? Wie können wir gesellschaftliche Prägungen erkennen, ohne uns selbst dafür zu verurteilen? Und wie können wir dadurch neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln?
Wichtig ist dabei: Der Fokus liegt nicht auf Schuldzuweisungen oder Bewertung, sondern auf einem ehrlichen und kritischen Hinschauen – und darauf, wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen.
Mit Lust und Freude nähern wir uns diesen ernsten und wichtigen Fragen gemeinsam an. Dabei arbeiten wir nicht nur im Gespräch, sondern vor allem kreativ, praktisch und körperorientiert – mit Methoden aus der Körpertherapie, Theatertherapie und Tanzpädagogik. Über Bewegung, Wahrnehmung und Ausdruck entsteht Raum, sich selbst anders zu erleben und neue Perspektiven zu entwickeln.
Dich erwartet ein geschützter Raum für Austausch, Reflexion und praktische Übungen. Wichtig ist vor allem die Bereitschaft, dich mit dir selbst zu beschäftigen, sowie Freude an Ausdruck und Bewegung mitzubringen.
Ziel des Workshops:
Eigene Muster erkennen, gesellschaftliche Einflüsse kritisch betrachten und mehr Freiheit im eigenen Denken, Fühlen und Handeln gewinnen.
Zum Ablauf:
27.11.26 > Intro 18:00 bis 20:30 Uhr
28.11.26 > 10:00 bis 18:00 Uhr (eine Stunde Mittagspause . Bitte selbst versorgen!)
29.11.26 > Outro 10:00 bis 12:30 Uhr
Mitzubringen sind:
Die Bereitschaft sich auf diesen Workshop einzulassen, bequeme Kleidung sowie eigene Verpflegung. Tee, Kaffee und Wasser werden zur Verfügung gestellt.
*für alle die sich als weiblich identifizieren