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Ausstellung: Helfen bedeutet Leben

Nach der Russischen Revolution von 1917 und dem folgenden blutigen Bürgerkrieg flüchteten Tausende Jüdinnen und Juden aus Russland nach Deutschland. Hier erwartete sie häufig ein Leben in Armut und gesellschaftlicher Randständigkeit.

01.02. bis 28.02. Ausstellung: Helfen bedeutet Leben - Jacob Teitel und der Verband russicher Juden in Deutschland (1920 - 1935)

Nach der Russischen Revolution von 1917 und dem folgenden blutigen Bürgerkrieg flüchteten Tausende Jüdinnen und Juden aus Russland nach Deutschland. Hier erwartete sie häufig ein Leben in Armut und gesellschaftlicher Randständigkeit. Mit dem Verband russischer Juden organisierte Jacob Teitel (1850–1939), der "heitere Gerechte" (Maxim Gorki), materielle Unterstützung und verlor dabei nie das Wichtigste aus den Augen: die Würde des Menschen.

Besonders ist, dass die gezeigten Dokumente, Fotografien und Archivalien zum ersten Mal die russisch-jüdische Einwanderung als Bestandteil deutscher Fluchtgeschichte zeigen. Die Besucher*innen erhalten Einblicke in Einzelbiografien und damit in Geschichten von Solidarität
und Eigeninitiative der Migrant*innen, die in zahlreichen Selbsthilfeorganisationen traten und heute als überkonfessionell wertvolles, interkulturelles Kulturerbe wieder eine zunehmend große gesellschaftliche Rolle spielen.

Im Jahre 2022 ist die Ausstellung dem 100. Jahrestag der Einführung des Nansen-Passes (1922), dem ersten Identifikationsdokument für politische Geflüchtete weltweit, gewidmet.

Organisierte Führungen durch die Ausstellung werden auf Deutsch und Russisch angeboten.
Eine Veranstaltung der Villa Seligmann.

 


 

Veranstaltung im Rahmen von "Mut tut gut - Gemeinsam für Demokratie"

Mut tut Gut - Gemeinsam für Demokratie 2023

Januar und Februar 2023 stehen unter dem Motto der Veranstaltungsreihe „Mut tut Gut – Gemeinsam für Demokratie“.

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Termine

01.02.2023 bis 10.03.2023 ab 10:00 bis 17:00 Uhr
dienstags

Ort

Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

Anmeldung erforderlich: anmeldung@villa-seligmann.de oder 0511 844 887 200.
Organisierte Führungen durch die Ausstellung werden auf Deutsch und Russisch angeboten.
Eine Veranstaltung der Villa Seligmann.