Erlebnis, Neugier wecken, auf Neues treffen

Das Freizeitheim Stöcken

Das Freizeitheim Stöcken wurde 1978 eröffnet und ist das letzte und damit auch "jüngste" Freizeitheim in Hannover.

Jung und einzigartig - Das Haus

In Hannover wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Initiative privater Vereine für die Wiederherrichtung eines gemeinsamen Vereinshauses von der Kulturverwaltung aufgegriffen: 1961 wurde das erste Stadtteilkulturzentrum, in Hannover Freizeitheim genannt, eröffnet. Es folgten im Laufe der Jahre bis 1978 sechs Weitere.
Das Freizeitheim Stöcken wurde 1978 eröffnet und ist das letzte und damit auch "jüngste" Freizeitheim in Hannover. Danach etablierten sich in der Stadtteilkulturarbeit kleinere Einrichtungen wie Kulturtreffs - in gemeinsamer Trägerschaft mit einem Kulturverein – sowie zwei Kulturbüros. In den letzten Jahren entstanden der Stadtteiltreff Sahlkamp und das Stadtteilzentrum KroKus am Kronsberg, das mehrere Fachbereiche unter einem Dach vereint.

Schon 1960 war das Gelände am Stöckener Markt als Standort für das Freizeitheim Stöcken ausgewählt, aber erst 17 Jahre später konnte vom damaligen Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg am 11. Mai 1977 der Grundstein für das Haus gelegt werden. Am 15. September 1978 wurde es für die EinwohnerInnen des Stadtbezirks geöffnet.
Nur den hartnäckigen Forderungen der Stöckener BürgerInnen, der Vereine und der RatspolitikerInnen aus dem Norden ist es zu verdanken, dass das Freizeitheim noch gebaut wurde.
Konzipiert wurde das Gebäude von Rolf Ramcke, damals Architekt im städtischen Hochbauamt, der dem Haus sein unverwechselbares und eigenwilliges Aussehen verlieh.

Das  Freizeitheim Stöcken ist ein besonderes Gebäude, es ist ein "Unikat" und damit auch Ausdruck der Möglichkeiten, die Kulturarbeit – Stadtteilkulturarbeit – zu bieten hat: Erlebnis, Ausdruck, Eigenwilligkeit, Neugier wecken, Standpunkte entwickeln, auf Neues treffen, Bekanntes wieder entdecken und einen identifizierbaren öffentlichen Ort im Stadtteil "bespielen" zu können.