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Galerie KUBUS

Ausstellung "MALEREI! 31 Positionen" verlängert

Die Ausstellung "MALEREI! 31 Positionen" in der städtischen Galerie KUBUS geht in die Verlängerung bis zum 24. März. Im Anschluss an die erfolgreiche Ausstellung wird die städtische Galerie KUBUS wegen Umbaumaßnahmen bis voraussichtlich Herbst 2019 schließen. 

MALEREI! 31 Positionen - Blick in die Ausstellung © Städtische Galerie KUBUS

MALEREI! 31 Positionen - Blick in die Ausstellung

Mehr als 1.500 Besucher*innen haben sich bisher die Ausstellung "MALEREI! 31 Positionen" in der Städtischen Galerie KUBUS angesehen. Wegen der großen Nachfrage wird die Ausstellung bis zum 24. März verlängert.

Nach wie vor ist die Malerei als zeitgenössische Ausdrucksform von zentraler Bedeutung in ihren vielfältigen Ausprägungen. Gleichzeitig nimmt sie innerhalb des Spektrums der Kunst in den großen Institutionen eine verhältnismäßig randständige Position ein.

Christine Engelmann (Region Hannover/ Schloss Landestrost), Julienne Franke (Städtische Galerie Lehrte), Anne Prenzler (Städtische Galerie KUBUS) und Giso Westing (Galerie vom Zufall und vom Glück) haben aktuelle Malerei in der Region und der Stadt Hannover in den Blick genommen und festgestellt, dass es eine virulente Szene mit einer Fülle interessanter sehr unterschiedlicher Positionen gibt. Die Ausstellung stellt keine "große These" zum Zustand der zeitgenössischen Malerei und ihren Trends oder Behauptungen auf. Vielmehr argumentiert sie mit einer direkten Gegenüberstellung unterschiedlicher Positionen und damit aus der Malerei selbst heraus.

Was die Ausstellung auf diese Weise zeigt, ist ein vielfältiges Bild zeitgenössischer Malerei, das verschiedene Fragestellungen wie das gestische, expressive Moment in verschiedenen Ausprägungen und Generationen von Künstler*innen herausarbeitet. Auch verschiedene Auffassungen der Darstellung von Natur und Landschaft und entsprechend unterschiedliche künstlerische Strategien von analytisch bis affirmativ werden sichtbar, ebenso spielt der unterschiedliche Umgang mit narrativen Aspekten eine Rolle – um nur einige der zahlreichen, differenzierten Fragestellungen zu nennen.

Umbauarbeiten im KUBUS mit Schließung bis voraussichtlich Herbst 2019

Im Anschluss an die erfolgreiche Ausstellung wird die städtische Galerie KUBUS wegen Umbaumaßnahmen bis voraussichtlich Herbst 2019 schließen. Gemäß aktueller Sicherheitsstandards müssen für Aufenthaltsräume mindestens zwei voneinander unabhängige Rettungswege ins Freie vorhanden sein. Dies gilt insbesondere für öffentliche Räume, in denen sich viele Menschen aufhalten. Deshalb ist der Anbau eines zweiten Rettungsweges am KUBUS nötig.

Zurzeit dürfen sich aufgrund des fehlenden zweiten Rettungsweges nur maximal 30 Personen im KUBUS aufhalten. Wegen der Personenzahlbegrenzung und den nicht zu planenden Ausstellungen aufgrund der Arbeiten hat sich die Kulturverwaltung entschieden, den Ausstellungs- und Veranstaltungsbetrieb so lange einzustellen, bis der zweite Rettungsweg fertiggestellt ist.

Während der Schließung wird es aber nach Möglichkeit kleinere Aktionen im Treppenhaus des KUBUS geben. Dazu gehört unter anderem eine Ausstellung von Jugendlichen aus dem KUBUS open ART LAB zum ZINNOBER-Wochenende.