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Historisches Museum

Jahresprogramm 2018

Prof. Dr. Thomas Schwark, Leiter der Museen für Kulturgeschichte, und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Historischen Museums stellten am 8. Januar während der Jahrespressekonferenz die Sonderausstellungen und Veranstaltungen 2018 vor.

Probst Martin Tenge und Museumsleiter Dr. Thomas Schwark © Historisches Museum Hannover

Probst Martin Tenge und Museumsleiter Dr. Thomas Schwark

Ein arbeitsreiches Jahr liegt vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Historischen Museums. Trotz Umbau der Dauerausstellung wurde wieder ein umfang- und abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm geplant. Zuvor gab Dr. Schwark einen Rückblick auf die Ausstellungen und Veranstaltungen 2017. Sieben große und kleine Ausstellungen wurden gezeigt. 171 Kinder haben ihre Geburtstage im Museum gefeiert und 187 Gruppen von Erwachsenen haben, ihre teilweise mit speziellen Wünschen, diese während einer Führung erfüllt bekommen. 2017 ging das Museum auf die Straße. Um Meinungsbilder für die neu geplante Dauerausstellung von den Hannoveranerinnen und Hannoveranern gewinnen zu können, wurde an drei Orten der Stadt das Diskussionslabor aufgebaut. Hier wurden Meinung und Gedanken gesammelt. Ein Film entstand, der während des Pressekonfernez gezeigt wurde.

Um den Umbau des Museums zu unterstützen gibt es seit dem Herbst Objektpatenschaften. Zurzeit haben schon 53 Objekte Paten gefunden und es wurden ca. 15.000 € gesammelt. Viele Objekte warten noch auf Paten. Finden kann man alles unter: http://ein-stueck-hannover.de. Das Historische Museum braucht die Unterstützung von allen Menschen aus Hannover und von denen, die sich Hannover und dem Historischen Museum verbunden fühlen.

Zurzeit sind noch die beiden Sonderausstellungen Wege zum Smartphone (Historisches Museum Hannover) und GEHEIMNIS (Museum Schloss Herrenhausen) zu sehen. Beide enden am 8. April.

„Auch die Katholiken haben in Hannover Stadtgeschichte mitgeschrieben“ Probst M. Tenge

Charlotte Jarosch von Schweder und Dr. Thomas Schwark mit einem Buch über die ST. Clemens-Baslika und dem Programmheft für des Jubiläumsjahr. © Historisches Museum Hannover

Charlotte Jarosch von Schweder und Dr. Thomas Schwark

Wie im vergangenen Jahr feiert das Museum wieder einen Geburtstag mit. Die St. Clemens-Basilika wird 300 Jahre alt. Am Donnerstag, 24. Mai, eröffnet das Historische Museum die Ausstellung „Katholisch in Hannover. Menschen. Geschichten. Lebenswelten.“ Die Ausstellung beginnt in der Vor-Reformatorischen Zeit und zeigt das katholische Leben in unserer Stadt bis heute. In den 10 Abteilungen der Ausstellung werden kostbare Exponate zu sehen sein und typisches Altargerät. Die Ausstellung veranschaulicht aber auch das Gemeinde- und Vereinsleben sowie die Bedeutung katholische Menschen und Einrichtungen in der Geschichte und der Gegenwart Hannovers. Zahlreiche Begleitveranstaltungen in Kooperation mit dem Bistum Hildesheim, dem Regionaldekanat Hannover, der Leibniz Universität und den katholischen Kirchengemeinden in der Region Hannover ergänzen die Ausstellung.

Playmobil

Der Sammler Robert Packeiser und Dr. Jan Willem Huntebrinker vor dem "Museum im Museum", Playmobilhaus als Musuem. © Historisches Museum Hannover

Das Museum im Museum, Der Sammler Robert Packeiser und Dr. Jan Willem Huntebrinker

Lebhaft und spannend wird es dann sicher wenn es heißt „Geschichte spielen“. Das Museum eröffnet am 19. August mit Familienaktionen eine Ausstellung die Playmobil-Welten mit den originalen Objekten des Museums verbindet. Besucherinnen und Besucher  können auf Entdeckungstour gehen und herausfinden, wie sich Original und Playmobil-Abbild verhalten. Eine Spielfläche soll dazu einladen, das Gesehene in eigenen Ideen umzusetzen und zu spielen.

Gartenkünstlerische Druckgrafiken

Im Herbst, ab 31.10. wird die Ausstellung „Herrenhausen und Europa. Ein Gartennetzwerk“ zu sehen sein. Die Sammlung Karl Albrecht Haupt (1852-1932) beherbergt Gartenkünstlerischen Druckgrafiken u.a. Werke von Brosamer, Dürer, Michelangelo, Piranesi…

Dr. Annika Wellmann-Stühring und Dr. Andreas Urban neben einer Grafik des Schlosses Versailles © Historisches Museum Hannover

Dr. Annika Wellmann-Stühring und Dr. Andreas Urban neben einer Grafik des Schlosses Versailles

Der Sammler lehrte Architektur und war Bauforscher an der Technischen Hochschule Hannover, heute Gottfried Wilhelm Leibniz Universität. Seine Sammlung übergab er noch zu Lebzeiten der Bibliothek der Hochschule. Die Ausstellung beschreibt die Geschichte der Herrenhäuser Gärten im größeren Kontext der europäischen Entwicklung vom Renaissancegarten zum Landschaftspark. Aufgrund der Quellenlage und der Blütezeit Herrenhausens liegt der Schwerpunkt auf der Zeit des Barock im 17. und 18.Jahrhunderts.

Die Ausstellung entsteht in der Kooperation zwischen TIB (Leibniz-Informationszentrum, Technik und Naturwissenschaften, Universitätsbibliothek) , der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) Hildesheim und dem Historischen Museum Hannover.
Zur Ausstellung wird ein Katalog erscheinen.

Vortragsreihe

Zahlreiche Veranstaltungen stehen, trotz Umbauphase, im Programm des Historischen Museums. In der Vortragsreihe Bunt, Wild, Frei? „Hannover und die 70er“ sind die Vorträge zu hören: Ein Hauch von Anarchie in Hannover? Die Rote Punkt-Aktion im Sommer 1969, Dienstag, 16.1.2018, 18 Uhr, und Das ist unser Haus! Hausbesetzungen in Hannover in den 1970er und 1980er Jahren, Dienstag, 30.1.2018, 19 Uhr.

Wege zum Smartphone

Die Sonderausstellung „Wege zum Smartphone“ lädt ein, sich über Technik zu informieren  wie z. B. im Rahmen der „Meisterleistungen“ in der der Beruf des Informations- und Telekommunikationstechnikers vorgestellt wird. Außerdem gibt es eine Mitmachstation.
An zwei Tagen, Freitag, 19.1.2018, 11-17 Uhr und Sonntag, 21.1. 2018, 13-17 Uhr, können sich Schüler*Innen und Interessierte über Möglichkeiten der Berufsausbildung informieren. Expertengespräche, Vorträge, eine Tagung und ein Podiumsgespräch stehen bis zum Ausstellungsende auf dem Programm.

Typisch Hannover

Das Museum wertet zurzeit die Informationen aus, die die HannoveranerInnen dem Team im Rahmen der Sonderausstellung „Typisch Hannover“ gegeben haben. Am Donnerstag, 8.2.2018, 18 Uhr, werden die ersten Ergebnisse präsentiert: „Typisch?! - Hannoveraner sprechen über ihre Stadt“. Moderation übernimmt Jan Egge Sedelies.

Gottesdienst im Museum

Am Sonntag, 11.3., 18 Uhr, heißt es wieder: „Gottesdienst im Museum“. Er findet Gemeinsam mit der Marktkirchengemeinde Hannover und dem Team des Historischen Museums, statt. Der Jugendchor der Marktkirchengemeinde unter der Leitung von Lisa Lage-Smith über nimmt die musikalische Begleitung.

Lesung

Außergewöhnliche Mordsgeschichten aus Hannover und der weiten Welt werden am Donnerstag, 10.4., 18 Uhr, präsentiert. Wie in den vergangenen Jahren stellt Barbara Schlüter ihr neues vor.

Song Contest

Musik im Museum heißt es wenn „Dr. Eurovision“ Irving Wolther die 43 Beiträge des diesjährigen Eurovision Song Contest unter dem Titel „All Aboard“ präsentiert  – „Dr. Eurovision“ Irving Wolther am Freitag, 13.4., 18.30 Uhr präsentiert in einer exklusiven Video-Preview im Foyer des Historischen Museums die 43 Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs von A wie Albanien bis Z wie Zypern. Wie beim echten Song Contest können die Zuschauer*innen und eine Expertenjury abstimmen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Kinder und Familien

Für Kinder und Familien bietet das Museum ein umfangreiches Programm. Bis zu den Osterferien heißt es jeden Sonntag „Geschichte zum Ausprobieren“. Die Workshops zu unterschiedlichen Themen für die ganze Familie. Dauern jeweils 2 Stunden, Beginn ist immer um 11.15 Uhr. Die vorherige Anmeldung ist notwendig :buchungen.hmh@hannover-stadt.de

Am Märchentag am Sonntag, 28.12018, 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr und 13 Uhr bis 15 Uhr, dreht sich alles um „Der gestiefelte Kater“ umfasst das Spiel vom Puppentheater Marmelock und anschließende Mitmachaktionen. Karten gibt es im Vorverkauf, 5,- € pro Person, an der Museumskasse.

Eines der Highlights des Winters für Familien heißt „Nachts im Museum und in der Altstadt“ Wir entdecken das mittelalterliche Hannover in der Abendstimmung am Samstag, 10.2., 18 bis 21 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf 8,- € pro Person (inklusive Speis und Trank).

 

Ausführliche Informationen zu allen Ausstellungen und Hinweise zu vielen weiteren Veranstaltungen sind der Datei "Jahrespressekonferenz 2018" zu entnehmen, die im Presse-Bereich zum Download bereit steht.