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Gebäude © Landesmuseum Hannover

Panoramaansicht Landesmuseum, 2016

Jahresvorschau

Landesmuseum Hannover zeigt 2020 drei Sonderausstellungen

"Leonardos Welt. Da Vinci digital", "Duckomenta. Das WeltEntenMuseum" und "KinoSaurier. Zwischen Fantasie und Forschung": Schon die Titel der kommenden Ausstellungen versprechen spannende Momente im Ausstellungshaus gegenüber vom Maschteich. 

Rückblick

Im zurückliegenden Jahr hat das Landesmuseum Hannover durch seine vielfältigen Sonderausstellungen unterschiedlichste Aspekte der Kunst- und Kulturgeschichte beleuchtet. Im Anschluss an die bereits in 2018 gestartete Schau "Max Slevogt. Eine Retrospektive zum 150. Geburtstag" spürte das Landesmuseum Hannover in Kooperation mit dem Braunschweigischen Landesmuseum in der Niedersächsischen Landesausstellung "Saxones. Eine neue Geschichte der alten Sachsen« den niedersächsischen Wurzeln nach. Seit Herbst 2019 ist in der Ausstellung "Zeitenwende 1400. Die Goldene Tafel als europäisches Meisterwerk" eines der prachtvollsten Kunstwerke des 15. Jahrhunderts zu bewundern. Rund 125.000 Menschen haben das Landesmuseum Hannover im Jahr 2019 besucht. Damit konnte das WeltenMuseum am Maschpark seine Besucherzahlen erneut steigern und blickt auf ein erfolgreiches Museumsjahr zurück. 

Ausstellungsübersicht 2020

Kooperationen

Auch in 2020 plant das Landesmuseum Hannover Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern:

  • Im Mai 2020 realisiert das MAK - Museo Archeologico Regionale des Valles d’Aosta mit Unterstützung des WeltenMuseums eine Ausstellung zum Deutschen Impressionismus. Für die Schau werden insgesamt 75 Leihgaben des Landesmuseums nach Italien reisen, u. a. Gemälde und Grafiken des impressionistischen Dreigestirns Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth.
  • Eine weitere Kooperation wurde mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Niedersachsen e.V. initiiert. Um für den Wildbienenschutz zu sensibilisieren, richtet der BUND zum wiederholten Male einen Wildbienen-Fotowettbewerb aus. Das Landesmuseum unterstützt dieses Projekt durch Sachpreise und ist Veranstaltungsort für Auftakt und Siegerehrung. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit als Anlass genommen, Informationen zur Wildbiene in die naturkundliche Dauerausstellung zu integrieren.

Erneuerung der historischen Glasdächer

Der repräsentative Museumbau wurde 1902 am Rande des Maschparks im Stil der Neorenaissance von Architekt Hubert Stier errichtet. Um Licht und Klima für die Besucher und die Kunstwerke zu optimieren, hat das Landesmuseum bereits im März 2019 mit der Erneuerung der historischen Glasdächer begonnen. Die Baumaßnahme wird vom Staatlichen Baumanagement, sowie mehreren Ingenieurbüros betreut und vom Landesamt für Denkmalpflege begleitet. Bei der Erneuerung werden die betroffenen Dachbereiche neu eingedeckt und thermisch isoliert. Anschließend wird in den Oberlichtsälen eine Lichtdecke eingebaut. Die Baumaßnahme wird in zwei Abschnitte eingeteilt: Der erste Bauabschnitt ("Neue Meister") wird voraussichtlich im August 2020 abgeschlossen sein. In einem zweiten Bauabschnitt werden im Anschluss die Glasdächer über dem Bereich der "Alten Meister" im Zeitraum bis Ende 2021 erneuert. Während der gesamten Bauphase gilt der ermäßigte Eintritt in die Sammlungen.

(Veröffentlicht am 10. Januar 2020)