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Änderungen wegen Covid-19

Museum Wilhelm Busch: Neues Programm

Seit dem 7. Mai ist das Museum Wilhelm Busch wieder geöffnet – und hat auch ein erneuertes Progamm anzubieten.

Das Ausstellungsprogramm 2020 (nach und mit Corona)

Die Auswirkungen der Corona-Krise haben im Ausstellungsprogramm 2020 zu inhaltlichen Änderungen und terminlichen Verschiebungen geführt. Alle Schauen mit potenziellen Leihgaben wurden auf das nächste Jahr verschoben.  Einlasskontrollen, entsprechende Hygienemaßnahmen und eine neue Besucherführung sorgen für den physisch notwendigen Sicherheitsabstand zwischen den Anwesenden. Das Museum weist darauf hin, dass das hier skizzierte Ausstellungsprogramm vorläufig – und abhängig von entsprechenden gesetzlichen Regelungen im Rahmen der Pandemie ist.


Bilanz 2019

Mit 59.903 Besuchern war 2019 ein sehr erfolgreiches Jahr für das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst. Publikumsmagnet war die Ausstellung "Eric Carles Bilderbücher: 50 Jahre ›Die kleine Raupe Nimmersatt‹" mit 29.090 Besuchern. 

Die Ausstellung "Art Déco. Grafikdesign aus Paris" belegte mit mehr als 10.500 Besuchern Platz zwei im Ranking des Zuschauerinteresses. Auch die von der VHV Stiftung geförderte Ausstellung "Manfred Deix" verspricht mit bereits jetzt mehr als 10.000 Besuchern eine sehr erfolgreiche Ausstellung zu werden und wird bis einschließlich 13. April 2020 verlängert.

Im Jahr 2019 hat der Förderverein des Museums Wilhelm Busch e. V. ein zweites Museums-Fellowship ermöglicht. Ian Haywood, Professor für Englische Literatur an der Universität Roehampton, GB, hat im Zeitraum September bis Oktober 2019 vier Wochen lang in den Archiven des Museums geforscht.

Zukäufe und Schenkungen

Neu in der Sammlung Karikatur:
105 Zeichnungen von Gerald Scarfe (* 1936).
Der Ankauf wurde gefördert durch: Kulturstiftung der Länder und Stiftung Niedersachsen

Aus Privatbesitz ging eine 33 Blätter umfassende Sammlung englischer und französischer Druckgraphik als Schenkung ein. Darunter Arbeiten von Künstlern wie Richard Newton, George Cruikshank, Jacques Callot, Grandville und Honoré Daumier. Ebenfalls als Schenkung übergeben wurden eine Zeichnung von Cleo-Petra Kurze sowie eine Radierung von Jean-Jacques Sempé. Darüber hinaus konnten drei Lithographien und drei Originalplakate von Heinrich Zille aus einem Vermächtnis entgegengenommen werden.

Neu in der Sammlung Wilhelm Busch:
Eine erfreuliche Ergänzung des Sammlungsbestands repräsentiert die Schenkung eines Autographen von Wilhelm Busch, der zusammen mit einer Erstausgabe von "Zu guter Letzt" (1904), einem Exemplar der amerikanischen Erstausgabe von "Max und Moritz" (1869), sowie der Max-und-Moritz-Parodie "Rob und Bert" (1931) einging. Bei dem von Wilhelm Busch im November 1907 verfassten Autographen handelt es sich um den bekannten Vierzeiler:
Max und Moritz, diese Knaben,
Sollen, hör ich, Eltern haben,
Einen Der und eine Die,
Nämlich Scherz und Phantasie.
Darüber hinaus konnte ein doppelseitig mit Tier- und Figurenstudien bezeichnetes Blatt aus dem sog. "Wiedensahler Skizzenbuch" (1857/1865) gemeinsam mit fünf Münchener Bilderbogenebenfalls als Schenkung erworben werden.