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Bunt Wild Frei?

Ernst Zietzschmann

Vortrag von Hubertus Adam am 14. Februar, 18.30 Uhr über den Direktor der Werkkunstschule ab 1958.

20 Jahre seines Lebens verbrachte der Schweizer Architekt Ernst Zietzschmann in Hannover. 1958 war er zum Direktor der Werkkunstschule berufen und zudem mit deren Neubau in Herrenhausen beauftragt worden. Aber Zietzschmann wirkte nicht nur als Architekt und Professor, er rief auch den Verein «Die gute Industrieform e.V.» ins Leben und sorgte für Ausstellungen vorbildlichen Designs in Sonderschauen auf der Messe. Als Publizist widmete er sich der zeitgenössischen Architektur und setzte sich intensiv mit der Stadtplanung in Hannover auseinander. Doch das Verhältnis zu Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht kühlte sich ab, und schliesslich entwickelte sich auch die Werkkunstschule in eine andere Richtung. 1977 kehrte Zietzschmann in die Schweiz zurück.

Ein Schweizer an der Leine

Der Architekturhistoriker Hubertus Adam sichtete den Nachlass von Ernst Zietzschmann in Zürich und stellt in seinem Vortrag eine weitgehend aus dem Blickfeld geratene Persönlichkeit vor, die für die Architektur- und Designszene im Hannover der Sechziger- und Siebzigerjahre von grosser Bedeutung war.

Termin(e): 14.02.2018 
von 18:30 bis 19:30 Uhr
Ort

Museum August Kestner

  • Trammplatz 3
  • 30159 Hannover
Eingangsfassade: Museum August Kestner © MAK