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Fremd in der Heimat

Vortrag über die deutsche Zivielbevölkerung im Nachkriegspolen 1945-1958 am Dienstag, 28. Januar 2020, um 18 Uhr, von Dr. phil. Teresa Willenborg.

Historisches Museum, Außenansicht Burgstraße
© LHH, Historisches Museum Hannover

Historisches Museum, Außenansicht Burgstraße

Im Sommer 1945 begann der polnische Staat mit der massenhaften Zwangsaussiedlung von Deutschen. Weniger bekannt ist: Nicht alle, die ihrerseits Polen freiwillig verlassen wollten, durften auch ausreisen.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie die "zurückgehaltenen" Deutschen die tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Umbrüche und den Aufbau des Sozialismus in Polen erlebten.
Der Blick richtet sich auf den Alltag und das Zusammenleben zwischen den Deutschen und den polnischen Neusiedlern im Nachkriegspolen. Die vergessenen Schicksale der deutschen Niederschlesier werden im Kontext der deutsch-polnischen Nachkriegsgeschichte verortet.

Dr. phil. Teresa Willenborg, geboren und aufgewachsen in Kraków, lebt seit über zwanzig Jahren in Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaften und Geschichte an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover und promovierte 2018 ebenda. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen im 20. Jahrhundert. Seit 2003 arbeitet sie als beeidigte Übersetzerin.

Termin(e): 28.01.2020 
von 18:00 bis 19:00 Uhr
Ort

Historisches Museum

  • Pferdestraße 6
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt frei