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Zeitgeschichte

Künstlerin Mansha Friedrich schenkt dem Museum zwei Häkelmasken

Die hannoversche Künstlerin Mansha Friedrich schenkt dem Museum zwei selbst gehäkelte Masken.

 zwei Häkelmasken von Mansha Friedrich © Historisches Museum Hannover

Häkelmasken von Mansha Friedrich

Hintergrund ihrer Aktion waren die Diebstähle von klinischen Masken in den Krankenhäusern in Deutschland.

"Für mich war die Vorstellung, dass Menschen in einer derart angespannten und besonderen Situation nur an ihren eigenen Vorteil denken und dieses, so wichtige Material entwenden, derart abstrakt, dass ich ein Gegenteil schaffen wollte."

Die Masken stellt sie nun ausschließlich zum Verschenken her. Sie hat in den letzten drei Wochen 65 Masken hergestellt. Die entfernteste Anfrage kam aus Guatemala.

"Zusätzlich wollte ich ein Zeichen setzen, dass der Rahmen um eine Maske zu bekommen, nicht an finanziellen Möglichkeiten scheitern darf."

Wer mochte, konnte eine selbst gewählte Summe an das Krankenhaus in Bergamo/Italien spenden, dass am schlimmsten von der Pandemie betroffen war.

Das Historische Museum bedankt sich für die Schenkung - ein wichtiges Objekt Zeitgeschichte für die Sammlung des Museums!