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Naturschutz - eine Erfindung des 16. Jahrhunderts!?

Vortrag von Prof. Dr. Arnd Reitemeier, Göttingen, am 31. März, um 18.30 Uhr zu den Wetterextremen im 16. Jahrhundert.

Kalenderblatt Ausschnitt, Darstellung des Januars von einem unbekannten flämischen Künstler aus dem 15. Jahrhundert

Im Verlauf des 16. Jahrhunderts änderte sich das Klima – es mehrten sich die Wetterextreme, es wurde deutlich kälter und nasser und in Norddeutschland wie in den Niederlanden lag teilweise wochenlang Schnee.
In derselben Zeit erließen die Obrigkeiten zunehmend mehr Gesetze und Verordnungen, in denen das Schlagen von Bäumen reglementiert und Aufforstungen gefordert wurden, in denen Fischzucht geschützt und Tiere unter Schutz gestellt wurden. Hierbei gingen manche Städte und Fürsten in Norddeutschland besonders weit. Es fragt sich, ob in diesen Erlassen der Beginn des Naturschutzes zu sehen ist. Wenn aber nicht die Natur im Zentrum stand, dann gilt es die Interessen und Ziele der Beteiligten zu untersuchen – und ob die Gesetze wirksam waren (oder nicht).

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung in der Geschäftsstelle des Historischen Vereins für Niedersachsen möglich (Tel.: 0511-120 6608)

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist abhängig von den geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Termine

31.03.2022 ab 18:30 bis 19:30 Uhr

Ort

Pferdestraße 6
30159 Hannover