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Besondere Gehölze im Ottomar-von-Reden-Park

A14 - Esche

Esche  (Fraxinus excelsior)

Baum © Hans-Roland Müller/ greenmedia

Esche  (Fraxinus excelsior)

Die Esche ist in Europa sowie in dem Gebiet von Kleinasien bis Transkaukasus und Nordpersien beheimatet. Sie kommt in Auen- und Schluchtwäldern, an Bächen und Flüssen, aber auch auf steinigen, feuchten Hängen vor. Sie ist ein hoher, schnellwüchsiger Baum mit einer ovalen bis rundlichen, lichten Krone. Einzelne Äste sind stark ausgebildet und weit ausladend. Dies gibt der Esche ein interessantes Aussehen. Auffallend sind die schwarzen Winterknospen, die sich sehr schön von der olivgrünen bis grauen Rinde abheben. Die Herbstfärbung ist gelb. Bei vorzeitigem Frost fallen die Blätter bereits grün ab.

Hübsch sind die in Büscheln hängenden, sandfarbenen Flügelfrüchte. Sie gehören zu den Drehschraubenfliegern. Im freien Fall beschreiben sie eine schraubenförmige Flugbahn, wobei sich die Flügelfrucht auch noch um ihre Längsachse dreht. Auf diese Weise fliegen sie bis zu 150 m weit

Steckbrief der Esche  

  • Größe
    25 bis 40 m hoch und 20 bis 30 m breit.
  • Blätter
    Sommergrün, gefiedert, bis zu 40 cm lang mit 9 bis 13 lanzettlichen Blättchen.
  • Blüten
    In 10 cm langen Rispen, gelblich bis rötlichgrün, unscheinbar, zwittrig oder eingeschlechtlich, Blütezeit April bis Mai.
  • Früchte
    Ast mit Blättern © Hans-Roland Müller/ greenmedia

    Esche  (Fraxinus excelsior)

    Nussfrüchte, schmal, länglich, geflügelt.

Eschen-Bestand im Ottomar-von-Reden-Park

 2015 wurde eine Esche mit einem Stammumfang von 20 bis 25 cm gepflanzt.