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Besondere Gehölze im Ottomar-von-Reden-Park

A6 - Sumpf-Zypresse

Sumpf-Zypresse (Taxodium distichum)

Die Sumpf-Zypresse hat ihren Ursprung in den Sümpfen und an den Ufern der Seen und Flüsse im südöstlichen Nordamerika. Sie wurde erstmalig 1640 durch den Botaniker J. Tradescant (1608-1662) in Europa eingeführt.

Die Sumpf-Zypresse hat eine kegelförmige Krone. Sie ist ein Nadelbaum, der nur im Sommer frischgrüne Nadeln trägt. Im Herbst nehmen sie eine kräftig rotbraune Färbung an und fallen mit den Kurztrieben ab. Die Rinde ist rotbraun und löst sich in faserigen Streifen ab.

Die Sumpf-Zypressen bilden spezielle Atemknie an den Wurzeln aus, die bis 30 cm dick und 1 m hoch aus dem Wasser oder feuchten Boden herausragen. Diese Atemknie sind für den Sauerstoffaustausch verantwortlich. Sie geben dem Baum aber auch in dem weichen Boden die nötige Standfestigkeit.

Die Sumpf-Zypressen können bis zu 700 Jahre alt werden. Gelegentlich kommen auch 1000-jährige Exemplare im natürlichen Verbreitungsgebiet vor.

Steckbrief der Sumpf-Zypresse 

Sumpf-Zypressen-Bestand im Ottomar-von-Reden-Park

 2016 wurde eine 3,5 bis 4,0 m hohe Sumpf-Zypresse gepflanzt.