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Besondere Gehölze im Ottomar-von-Reden-Park

A7 - Trauer-Weide

Trauer-Weide (Salix alba 'Tristis')

Baum mit herunterhängenden Zweigen © Hans-Roland Müller / greenmedia

Trauer-Weide (Salix alba 'Tristis')

Die Trauer-Weide stammt aus Frankreich und entstand um 1815 durch Kreuzung. Sie ist ein eindrucksvoller mittelgroßer Baum mit weit ausladenden starken Ästen und langen, senkrecht bis zum Boden hängenden Zweigen. Auf St. Helena hatte Napoleon unter einer Trauer-Weide seinen Lieblingsplatz. Erst seit jener Zeit fand die Trauer-Weide in der Parkgestaltung vermehrt Beachtung.

Die Trauer-Weide wächst schnell. Sie gedeiht nicht nur auf feuchten sondern auch auf trockenen Standorten. Aufgrund ihres malerischen Wuchses wird sie gern an Gewässern, aber auch im Stadtgebiet und Straßenraum gepflanzt.

Die Trauer-Weide ist ein männlicher Klon und bildet überwiegend männliche Blüten, die Kätzchen aus. Sie ist im Frühjahr eines der ersten Bienennährgehölze.

Wie die übrigen Weidenarten so kann auch die Trauer-Weide als Heilpflanze verwendet werden.

Steckbrief der Trauer-Weide

  • Größe
    15 bis 25 m hoch und genauso breit.
  • Blätter
    Schmal-langzettlich mit gesägten Rändern, silbrig behaart.
  • Blüten
    Blüten einer Weide (Kätzchen) © Hans-Roland Müller / greenmedia

    Trauer-Weide (Salix alba 'Tristis')

    Männliche gelbe 7 bis 8 cm lange Kätzchen, April / Mai.

Trauer-Weiden-Bestand im Ottomar-von-Reden-Park

 2015 wurde eine hochstämmige Trauer-Weide mit einem Stammumfang von 20 bis 25 cm gepflanzt.