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Nordflügel Schloss Landestrost am Abend mit dezenter Beleuchtung © Florian Smit

Nordflügel Schloss Landestrost am Abend

Nordhannoversche Moorroute

Was sonst noch interessant ist

Rechts und links der Route gibt es noch viel zu entdecken. Eine Auswahl von Freizeit- / Kultur- / Natur- und allgemeinen Tipps.

Auf der Etappe von Altwarmbüchen nach Bissendorf

Freizeittipp: Am Nordwestufer des Altwarmbüchener Sees gibt es zwei beaufsichtigte Badestrände mit Kiosk und Biergarten sowie eine Segelschule mit Bootsverleih und einen Wassersportverein. Motorboote sind auf dem See nicht erlaubt

Kulturtipp: Der Kunstverein Imago hat seinen Ausstellungsraum in einem 2007 wiederhergestellten Fachwerkbau, dem früheren Haushalts- und Dienstgebäude des Amtshofes. Gegenüber befindet sich die Michaeliskirche, deren Turm aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Auf der Etappe von Bissendorf nach Neustadt a. Rbge.

Kulturtipp: Schloss Landestrost entstand Ende des 16. Jahrhunderts auf Initiative von Herzog Erich II. von Calenberg. Das repräsentative Schloss im Stil der Weserrenaissance beherbergt unter anderem eine historische Ausstellung. Sehenswert ist auch die Gartenanlage mit Blick auf die Leineauen (Infos: www.schloss-landestrost.de).

Auf der Etappe von Neustadt a. Rbge. durchs Tote Moor

Wissenswert: Als in den 1970er Jahren das maschinelle Frästorfverfahren eingeführt wurde, beschleunigte sich die Zerstörung des Moores: Bei der industriellen Abbauweise wird die Vegetation und die obere Bodenschicht entfernt. Entwässerungsgräben lassen den Torfboden austrocknen. Das einstige Biotop verwandelt sich in eineTorfwüste. Sie wird in Teilen renaturiert.

Naturtipp: Vor der Fahrt durchs Moor lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtsturm „Neue Moorhütte.“ Nach dem Verlassen der Hauptstraße ein kurzes Stück Richtung Seeufer radeln. Die Straße mündet vor der Kurve in einen Radweg. Die letzten Meter werden zu Fuß zurückgelegt. Von der Plattform hat man einen herrlichen Blick auf den Schilfgürtel und die davor liegende Flachwasserzone.

Naturtipp: Über einen Steg gelangt man durch den Wald zum Großheidorner Turm des Steinhuder Meeres. Der Weg führt an einem alten Moorkanal entlang, über den einst die gestochenen Torfsoden auf Torfkähnen nach Steinhude transportiert wurden. Der Beobachtungsturm bietet einen atemberaubenden Blick über die Röhrichtzone auf die Wasserfläche des Sees.

Kultur- und Naturtipp: Einblicke in das Leben im und mit dem Moor vermittelt der Moorhenniespfad bei Poggenhagen. Der interaktive Erlebnisweg informiert ab 2016 anschaulich und unterhaltsam über die vom Torfabbau geprägte Ortsgeschichte Poggenhagens und den Einfluss der „Moorkultur“ auf den Alltag der Menschen.

Auf der Etappe rund ums Steinhuder Meer

Tipp: Im Naturparkhaus in Mardorf ermöglicht eine Dauerausstellung eine Zeitreise durch die Moore: Interaktive Themeninseln geben Einblicke in den traditionellen Handtorfstich, den industriellen Abbau, die Renaturierung und die Funktion der Moore für den Klimaschutz (Infos: www.naturpark-steinhuder-meer.de).

Naturtipp: Ein Naturerlebnispfad führt vom Hauptweg am Westufer des Sees, dem Heudamm, direkt ins Vogelbiotop. Wasser- und Watvögel lassen sich hier aus nächster Nähe bei der Balz und Nahrungssuche beobachten. Der Weg führt weiter bis zum Winzlaer Turm. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den gesamten See.

Tipp: Einen interessanten Überblick über die Natur rund um das Steinhuder Meer erhält man in der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer(ÖSSM). Die Dauerausstellung informiert u.a. über seltene heimische Tierarten wie Fischotter oder Nerz und erklärt anschaulich die Entstehung des Lebensraumes Moor. (Infos: www.oessm.org)

Freitzeitipp: Steinhude hat sich im vergangenen Jahrhundert vom einfachen Fischerdorf zu einem beliebten Erholungszentrum entwickelt: Die ausgebaute Uferpromenade und der restaurierte Ortskern mit dem malerischen Scheunenviertel locken jedes Jahr unzählige Besucher an. Von Steinhude aus legen die Fahrgastschiffe zu Rundfahrten ab. Zu den weiteren Attraktionen zählen das Fischer- und Webermuseum und eine Schmetterlingsfarm.

Freizeittipp: Wer den Besuch in Steinhude mit einem erfrischenden Bad im See abrunden möchte, braucht nur einem der Hinweisschilder Richtung Badeinsel zu folgen. Ein schöner Sandstrand, ausgedehnte Liegeflächen und das in Ufernähe flache Wasser laden zum Relaxen und Baden ein.