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Kurpark Bad Nenndorf

Weiße Bänke unter Bäumen, im Vordergrund eine Wiese

Am Fuße des Galenbergs liegt der Kurpark Bad Nenndorf. Er genießt als historische Grünanlage den Status eines Kulturdenkmals. Von seiner Studienreise inspiriert, legte Georg Wilhelm Homburg nach seiner Rückkehr aus England den Kurpark in Form eines englischen Landschaftsgartens an. Homburg setzte als „Hochfürstlicher Hessen-Casselscher Hofgärtner“ Ende des 18. Jahrhunderts die begonnenen Planungen um. 203 Gehölzarten, 33 verschiedene Rosen und 37 Straucharten wurden auf 35 Hektar gepflanzt. Einen weiteren Ausbau erhielt der Kurpark Ende des 19. Jahrhunderts. Der damalige preußische Brunnengärtner Carl Thon gestaltete den Sonnengarten und ließ die Süntelbuchen-Allee an westlichen Rand des Parkes anlegen. Sie ist einmalig in Deutschland. In dieser Zeit wurden auch die Wanderwege-Verbindungen in den Deister angelegt. Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel wurde 1803 zum Kurfürsten erhoben und nannte sich fortan Kurfürst Wilhelm I. Als standesgemäße Residenz ließ er im Kurpark eine Lodge, das so genannte Schlösschen bauen. Dieses neo-klassizistische Bauwerk wirkt noch heute beeindruckend auf seinen Betrachter. Das Schlösschen wird derzeit als Seminar- und Veranstaltungszentrum genutzt.