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Rittergut Bredenbeck

Aus Feldsteinen gemauertes Eingangstor

Der Name des Ortes bedeutet „An der breiten Beeke“. 1255 wird Bredenbeck erstmals urkundlich erwähnt. Ein in der Nähe gefundener Mahlstein weist aber darauf hin, dass hier schon in der jüngeren Steinzeit (8.000 bis 4.000 v. Chr.), vor über 200 Generationen, ein sesshaftes Volk Landwirtschaft betrieben hat. Noch heute leben hier neun Höfe vom Ertrag der hochwertigen Lössböden. Im Jahr 1338 erhielten Ritter Hermann Knigge und sein Sohn das Schloss Bredenbeck als Lehen. Dafür gelobten sie den Herzögen Otto und Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg, ihr festes Schloss auch weiterhin gut zu sichern und es den Landesherren in allen Notzeiten zu öffnen. Bis heute hat die Familie Knigge hier ihren Sitz. Mitte des 16. Jahrhunderts zerstörte ein Brand die mächtige Wasserburg fast vollständig. Einige Jahre später ließ Henni von Knigge für seine beiden Söhne zwei Wohnhäuser errichten und mit Wassergräben umgeben. Das heutige Herrenhaus entstand um 1800 auf dem Platz der Burg. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage nach Plänen des Hannoverschen Oberhofbaudirektors Georg Ludwig Friederich Laves (1788-1864) neu gestaltet. Das Gut ist nur vom Eingang aus und über die Mauern hinweg einzusehen.