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Königliches Jagdschloss Springe

Für die königlichen Jagdgesellschaften errichtet, beherbergt das Jagdschloss heute ein Museum, den Jägerlehrhof und ein Café.

Jagdschloss Springe

Für seine Jagdgesellschaften ließ sich König Ernst August imSaupark ein Schloss errichten. Es wurde 1838 bis 1842 nach Plänen des Landbauinspektors Comperl – in Abstimmung mit dem Oberhofbaudirektor Laves – im klassizistischen Stil erbaut. Nach Erweiterungen in der Zeit von 1875-1886 durch Persius den Jüngeren erhielt das Jagdschloss seine heutige Form im Jahr 1890. Besonders beeindruckend ist der mit Wand- und Deckenmalerei prachtvoll gestaltete Lavessaal. Im Erdgeschoss informiert das Museum für Natur – Jagd – Kultur über Lebensweise und Lebensräume einheimischer Tierarten. Außerdem beherbergt das Schloss den Jägerlehrhof, eine Lehr- und Ausbildungsstätte der Landesjägerschaft Niedersachsen. Vom Jagdschloss aus in Richtung Norden blickt man auf die Kaiserallee. Sie wurde zwischen 1858 und 1860 für die Anfahrt des Königs und späteren deutschen Kaisers von der „Hannover-Hameln-Chaussee“ (der heutigen B 217) bzw. der Bahnlinie zum Jagdschloss angelegt. Auf etwa 2,5 Kilometer Länge wurden 520 rotblühende Rosskastanien gepflanzt. Die unter Naturschutz stehende Allee hat ihr biologisches Alter erreicht und zeigt deutliche Verfallserscheinungen. Ihre Erhaltung durch behutsame Erneuerung ist jedoch erklärtes Ziel. Eine Infotafel am Rastplatz gegenüber dem Jagdschloss informiert ausführlich über ihre Geschichte und Ökologie.

Baudenkmal Jagschloss Springe © Stahl, Region Hannover