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Erste Anlaufstelle ist Visitenkarte des Landes

Ausländerbehörde unterstützt bei Integration – 45.000 Menschen mit ausländischem Pass.

Zwei Frauen stehen in einer geöffnetten Tür und lächeln in die Kamera. © Oheim / Region Hannover

Cerstin Husner (links) und Zuhal Karakas vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit der Region Hannover im Gebäude an der Maschstraße 17.

Mehr Beratung, weniger Behördencharakter – so sieht das Zukunftsbild der Ausländerbehörde der Region Hannover aus. Für rund 45.000 Menschen mit ausländischem Pass, die in den 20 Umlandkommunen leben, ist das Team Zuwanderung zuständig. Kein einfacher Job, geht es doch um Schicksale und Lebensgeschichten von Menschen, die häufig genug nach Deutschland gekommen sind, um hier zu bleiben.

„Die Ausländerbehörde hat eine Schlüsselfunktion, sie ist quasi eine Visitenkarte und prägt den ersten Eindruck von diesem Land entscheidend mit“, sagt Zuhal Karakas, Leiterin des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit, in dem das Team Zuwanderung verortet ist. Deshalb hat sich der Fachbereich seit dem vergangenen Jahr intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Erwartungen Ausländerinnen und Ausländer an die Behörde haben und was die Region Hannover tun kann, um den Menschen das Ankommen und Einleben zu erleichtern. „Unser Ziel ist nicht nur ein veränderter Umgang mit Neuzuwanderern, sondern auch mit den bereits hier lebenden Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Insofern geht es auch nicht nur um Willkommenskultur“, erläutert Regionsdezernentin Barbara Thiel. „Früher stand der gesetzliche Auftrag im Vordergrund, heute wünschen wir uns eine Behörde mit Service- und Dienstleistungscharakter.“

Dazu gehört zum Beispiel, die Neuankömmlinge stärker zu beraten und für den Besuch der Integrationskurse zu werben. Eine Begrüßungsmappe mit den wesentlichen Informationen soll künftig den Einstieg in der Region Hannover erleichtern. Für Unternehmen und deren Fachkräfte aus dem Ausland soll es eine Betreuung aus einer Hand geben, unter anderem um das Visumsverfahren zu beschleunigen. Wobei – das betont Zuhal Karakas – es nicht darum gehe, sogenannte „High Potentials“, also besonders gefragte Berufsgruppen, bevorzugt zu behandeln. „Wir werden insgesamt die individuellen Bedürfnisse stärker in den Blick nehmen und gezielt Angebote vermitteln. Dazu gehört, noch stärker mit Beratungsstellen und anderen wichtigen Institutionen zusammenzuarbeiten, die sich täglich um diese Menschen kümmern.“